«Die Ergebnisse zeigten, dass Männer mit hohem Milchkonsum ein signifikant höheres Risiko für Prostatakrebs haben. Im Detail ergab sich: Männer, die täglich 430 Gramm Milch konsumierten, wiesen ein 25 Prozent höheres Risiko auf, an Prostatakrebs zu erkranken, im Vergleich zu Männern, die nur 20,2 Gramm Milch konsumierten. Der Risikoanstieg verlief jedoch nicht linear. Das heißt, bis zu einem Verzehr von 150 ml pro Tag stieg die Risikokurve stark an – danach verringerte sich der rasante Anstieg. „Es ist fast so, als ob ein biologischer oder biochemischer Weg bei etwa zwei Dritteln einer Tasse Milch pro Tag gesättigt wäre“, kommentiert Gary Fraser, der leitende Prüfarzt der Studie und Professor an der Loma Linda, die Forschungsergebnisse.6 Zudem entdeckten die Wissenschaftler keine wesentlichen Unterschiede zwischen Vollmilch, fettreduzierter oder Magermilch.»
«Da das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, bei einem Verzehr von bis zu 150 Millilitern täglich am stärksten ansteigt, empfehlen die Wissenschaftler, so wenig Milch wie möglich zu trinken. Oder nicht mehr als 20 Milliliter täglich. Männer, die bereits im engen familiären Umfeld Fälle von Prostatakrebs haben, sollten laut den Forschern idealerweise komplett auf Milch verzichten. „Wenn Sie der Meinung sind, dass Sie einem überdurchschnittlichen Risiko ausgesetzt sind, sollten Sie Milchalternativen aus Soja, Hafer, Cashewnüssen und anderen pflanzlichen Rohstoffen in Betracht ziehen“, empfiehlt der verantwortliche Wissenschaftler Prof. Fraser.»
«Fraser und sein Team stellen die Vermutung auf, dass der Zusammenhang zwischen dem Konsum von Milch und Prostatakrebs auf den in der Milch enthaltenen Hormonen beruhen könnte. Bis zu 75 Prozent der milchproduzierenden Kühe sind trächtig, was zu einem erhöhten Gehalt an Geschlechtshormonen in der Milch führt. Diese Hormone könnten das Wachstum von hormonabhängigen Tumoren wie Prostatakrebs fördern. Zudem wird diskutiert, ob Milchproteine den Insulin-like Growth Factor 1 (IGF-1) erhöhen, ein Hormon, das mit einem erhöhten Krebsrisiko in Verbindung gebracht wird.»
Anmerkung: Nicht neu. Seit Jahren bekannt. Aber kaum einen interessiert das. Sie saufen weiter Milch. Dann erkranken sie an Krebs und beklagen sich, wie schlimm das Schicksal es mit ihnen gemeint hat. Und ahnungslose Politiker, Journalisten, Ernährungs»wissenschaftler» und Ärzte empfehlen weiter Milch und Milchprodukte als gesund. So läuft das in einer Welt, die Kopf steht.
https://www.fitbook.de/gesundheit/milch-prostatakrebs-studien
