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«Wissenschaftler warnen in einem aktuellen Artikel vor dem zunehmenden Risiko durch sogenannte gehirnfressende Amöben und fordern verstärkte präventive Maßnahmen. Bei „Naegleria fowleri“ handelt es sich um einzellige Organismen, die über die Nase in den menschlichen Körper gelangen können und anschließend das Hirngewebe angreifen und zerstören.»

«Die gehirnfressende Amöbe (Naegleria fowleri) ist vor allem in warmen Süßgewässern wie Seen, Flüssen und heißen Quellen sowie in unzureichend gechlorten Schwimmbecken mit Wassertemperaturen von über 30 Grad Celsius zu finden.»

«Ein besonderes Risiko stellt Leitungswasser dar, wo sich die Amöbe bevorzugt in Biofilmen ansiedeln kann. Infektionen sind unter anderem bei Personen möglich, die aus medizinischen oder hygienischen Gründen eine Nasenspülung durchführen.»

«In einem aktuellen Artikel weisen Wissenschaftler auf die weltweit zunehmende Gefahr durch diese Amöbe hin. Die Zahl der dokumentierten Infektionen steigt, während die Sterblichkeitsrate mit 95 bis 99 Prozent außerordentlich hoch ist. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die frühen Symptome unspezifisch sind und häufig nicht korrekt interpretiert werden. Insbesondere beim Schwimmen in warmem Süßwasser kann der Erreger über die Nasenschleimhaut in das Gehirn eindringen, wo er schwere und meist tödlich verlaufende Hirnschädigungen verursacht.»

https://www.morgenpost.de/ratgeber-wissen/article411112349/gehirnfressende-amoeben-gefahr-fuer-toedliche-infektionen-waechst.html