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«Wale sind Säugetiere – und unterscheiden sich bei den ganz grundlegenden Körperfunktionen gar nicht von uns Menschen. Woran sie am häufigsten sterben, lässt sich kaum angeben. Wir wissen von vielen Fällen menschlicher Einwirkungen, Verfangen in Fischernetzen, Kollisionen mit Schiffen, Unterwasser-Detonationen, Plastiktüten im Magen, andere sterben an Infektionen oder durch Angriffe von Räubern – oder einfach an Altersschwäche. Am Ende, davon können wir wohl ausgehen, sind sie zu schwach, um weiter an der Oberfläche zu atmen.»

«Zum einen sind Großwale faszinierend, und ihr Auftauchen an unseren Küsten ist etwas sehr Ungewöhnliches. Hinzu kommt, dass die Hilflosigkeit dieses Wals unseren Wunsch weckt, Anteil zu nehmen, irgendwie zu helfen, auch wenn es dafür vielleicht zu spät ist. Sicher auch deswegen, weil wir viele Gemeinsamkeiten mit Walen haben: Buckelwale sind intelligent, sie haben Gesänge, sie können kommunizieren, sie haben eine Kultur.»

Anmerkung: Schizophrenie gepaart mit kognitiver Dissonanz, die so nur bei Menschen vorkommt, ermöglichen es, sich um einen sterbenden Wal zu sorgen und gleichzeitig in ein Schnitzel von einem ermordeten Schwein zu beissen, den eigenen Hund liebevoll zu streichen und ihn gleichzeitig mit Teilen einer ermordeten Kuh zu füttern, ein Tierheim zu betreiben und gleichzeitig ein Tierheimfest mit Bratwurststand zu veranstalten, ein Tierschutzgesetz zu haben, in dem die systematische Ausbeutung, Qualhaltung und Ermordung der Tiere als Schutz der Tiere verkauft wird. Die Liste liesse sich nahezu unendlich fortsetzen. Schon Albert Einstein wusste:

«Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.»

https://www.geo.de/natur/tierwelt/interview–wissen-wale–dass-sie-sterben–37277710.html