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«Im Jahr 2001 kannten wir nur zwei Möglichkeiten, um Versuchstiere so viel länger leben zu lassen: entweder ihr Genom zu manipulieren oder sie weniger zu füttern.»

«Seitdem haben wir jedoch zehn bis zwölf Medikamente entdeckt, die ebenfalls diesen Effekt haben. Wir haben ganz neue Arten von Medikamenten entdeckt. Wir haben so viele Dinge in der Pipeline, dass ich überzeugt bin, dass einige davon funktionieren werden.»

«Für einen Durchbruch brauchen wir diese völlig neue Denkweise über Gesundheit und Langlebigkeit, die darauf abzielt, den Alterungsprozess selbst zu beeinflussen, anstatt bestimmte Krankheitsprozesse zu bekämpfen.»

«Das wird sicher eine Frau sein, denn die 20 ältesten Menschen, die wir kennen, sind alle Frauen. Und wenn ich raten müsste, wer meine Wette gewinnen wird, würde ich auf eine Japanerin tippen.»

«Das Medikament, das die stärkste und breiteste Wirkung bei Mäusen hat, ist vielleicht nur deshalb so bekannt, weil wir es schon am längsten kennen. Und das ist Rapamycin. Der Wirkstoff lässt Mäuse nicht nur länger leben, sondern auch alle möglichen normalen Krankheiten bekämpfen, die Immunfunktion stärken und beeinflusst sogar altersbedingten Hörverlust und Parodontitis.»

«Nur weil etwas bei einer Maus funktioniert, heißt das noch lange nicht, dass es auch beim Menschen funktioniert. Solche Übertragungen scheitern sie in etwa 95 Prozent der Fälle. Bei Krebs scheitern sie, bei Alzheimer scheitern sie, bei Schlaganfällen scheitern sie.»

Anmerkung: Hier stellen sich mehrere Fragen. Ist es wirklich so erstrebenswert, 150 Jahre zu werden? Ist es nicht viel erstrebenswerter, seine Lebenszeit bei bester Gesundheit und mit einer hohen Lebensqualität zu verbringen? Warum testen Forscher an Tieren, obwohl sie wissen, dass die Ergebnisse nicht auf Tiere übertragen werden können?

In der Medizin wird viel Schwachsinn produziert, in diesem Fall Tierversuche, weil es immer schon so war und niemand aus dem schwachsinnigen System ausscheren und sich zum Aussenseiter machen möchte. Denn Tierversuche diesen besonders der eigenen Karriere. So können Studien produziert werden, die zwar kaum einer liest, sich trotzdem aber karrierefördernd auswirken, weil primär die Quantität der Studien karrierefördernd wirkt. Daneben dienen Tierversuche der rechtlichen Absicherung, da sie immer noch vorgeschrieben sind.

https://t3n.de/news/langlebigkeitsforscher-150-jahre-1686576