«Die in der Schweiz geltenden Höchstgehalte für PFAS in Lebensmitteln schützen weniger die Gesundheit als die Wirtschaft. Das legt ein Bericht des Magazins «Saldo» nahe. Als Beleg zitiert Saldo das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit (BLV): «Aus rein gesundheitlicher Sicht wären tiefere Höchstgehalte wünschenswert».»
«Strengere Grenzwerte würden dazu führen, dass bestimmte Lebensmittel nicht mehr verkauft werden dürften oder aufwendig überprüft werden müssten. Die Schweiz habe sich deshalb für höhere Werte entschieden, um Marktverwerfungen zu vermeiden und die Kontrolle praktikabel zu halten.»
Anmerkung: Es ist eine altbekannte Geschichte, dass die Grenzwerte danach ausgerichtet werden, ob die Industrie sie einhalten kann. Das ist zwar völlig absurd, entspricht aber kapitalistischen und korrupten Gewohnheiten und Perversionen.
https://www.infosperber.ch/politik/schweiz/pfas-grenzwerte-die-gesundheit-ist-zweitrangig/
