«Israel wende gegenüber Palästinensern systematisch Foltermethoden an, berichtet die Uno.»
«Unter dem Titel «Folter und Genozid» zeigt die Untersuchung auf, wie Israel systematisch völkerrechtlich verbotene Methoden einsetzt, um Palästinenser zu brechen, zu demütigen und letztendlich zu vernichten.»
«Der wissenschaftlich fundierte Report zeigt auf, wie die seit der Gründung Israels stets praktizierten Foltermethoden insbesondere seit dem Oktober 2023 weiterentwickelt und normalisiert wurden, und gezielt als Instrument zur Erniedrigung und Auslöschung der palästinensischen Bevölkerung eingesetzt werden.»
«Die breite Palette von entmenschlichenden Foltermethoden, die in israelischen Gefängnissen praktiziert werden, ist längst kein Geheimnis mehr. Im Gegenteil: Insbesondere der rechtsextreme Minister Ben-Gvir brüstet sich gerne mit Videos, die zeigen, wie er Gefangene misshandelt und verhöhnt. Zu seinem Programm gehören auch drastische Kürzungen der Essensrationen, was bereits mehrfach zum Tod von Gefangenen geführt hat.»
Das Spektrum reiche, laut den von Albaneses Team gesammelten Zeugenaussagen, von «Fesseln bis zur Blutung» über «Schläge, Schleifen, Aushungern, Kälteeinwirkung, Verweigerung medizinischer Versorgung, Angriffe durch Hunde, Einzelhaft, sexueller Missbrauch, erzwungenes Entkleiden» bis zu «Drohungen, Familienangehörige zu vergewaltigen und zu töten».
«Der UN-Ausschuss gegen Folter hatte bereits in seinem Bericht von 2025 festgehalten, Israel verfolge eine «faktisch organisierte und weit verbreitete staatliche Folterpolitik». Ein Vorwurf, den der Albanese-Bericht aufgrund zusätzlicher Recherchen bestätigt und der zusätzlich den Zusammenhang zu Israels Genozid-Politik aufzeigt.»
«Israel hat Gaza in ein riesiges Folterlager verwandelt, wo die Menschen nirgends sicher sind – weder in Spitälern, Häusern, Schulen, noch in Flüchtlingslagern, nicht einmal in überfluteten Zelten. Israel kann überall und jederzeit zuschlagen», fasst der Bericht zusammen.
«Das Fazit lautet: Die alle Lebensbereiche umfassende Folterpolitik Israels gegen die palästinensische Bevölkerung sei Teil einer weitergehenden Vertreibungs- und Genozidpolitik. Oder, wie der im Bericht zitierte rechtsextreme israelische Finanzminister Bezalel Smotrich höhnt: «Sie werden völlig verzweifelt sein, da sie erkennen, dass es in Gaza keine Hoffnung und nichts gibt, worauf sie hoffen könnten, und sie werden nach einer Umsiedlung suchen, um an anderen Orten ein neues Leben zu beginnen.»»
