«Welche Auswirkungen hat eine pflanzenbasierte Ernährung auf Mutter und Kind im Vergleich zur Mischkost? Ernährungswissenschaftler der Universität Jena suchen schwangere Frauen für eine Studie.»
Anmerkung: Offenbar haben selbst Wissenschaftler, die sich für pflanzliche Ernährung interessieren, einen Tunnelblick – oder keinen Durchblick. Eine Studie zur veganen Ernährung in der Schwangerschaft macht nur dann Sinn, wenn man den Teilnehmerinnen vorher erklärt, wie eine gesunde vegane Ernährung ausschaut. Wenig Sinn macht es dagegen, die Daten von sich selbst überlassenen Schwangeren zu eruieren, um dann festzustellen, dass einige der Schwangeren nicht gut mit einigen Nährstoffen versorgt sind, weil sie keine Basiskenntnisse über gesunde Ernährung haben. Die gesamten Anstrengungen der Wissenschaft sollten daher darauf gerichtet sein, den Schwangeren und allen anderen Menschen zu erklären, wie die gesündeste Ernährung ausschaut, um den (ungeborenen) Kindern den bestmöglichen Start ins Leben zu ermöglichen. Ich frage mich, warum man den Menschen nicht ganz einfach die 7 Regeln der gesunden Ernährung an die Hand gibt, nach denen sie sich ernähren sollen. Danach wären auch keine Studien mehr notwendig, denn alle diejenigen – auch Schwangere – die sich an die 7 Regeln halten, sind bestens versorgt. Ich befürchte, dass viele Wissenschaftler das System einer gesunden Ernährung und erst recht die vegane Ernährung gar nicht richtig verstanden haben und nicht einmal die 7 Regeln kennen.
