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«Mikroplastik ist weit schädlicher als bisher gedacht, bestätigt die aktuelle Forschung.»

«Mikroplastik ist wirklich überall, bestätigen sie – im Obst und Gemüse vom Markt, im Darm, in Babyflaschen, in der Lunge. Mikroplastik könnte Lungenkrankheiten verschlimmern, beschreiben sie, Fresszellen zum Dauerfeuer bringen und DNA beschädigen. Ihr Fazit: Auch wenn noch vieles unklar ist – Plastik ist zweifellos ein Problem für die menschliche Gesundheit, und es gibt kaum Möglichkeiten, ihm zu entkommen.»

«Heute ist seine Forschung Allgemeinwissen: Jeder isst Plastik – durchschnittlich 5 Gramm pro Tag.»

«Sogar mit Ware, die frisch vom Markt komme, nehme man eine «beträchtliche Menge Plastikpartikel auf», sagt Ferrante. Besonders hoch ist die Belastung in Äpfeln: bis zu 195’000 Partikel pro Gramm. Selbst Salat enthält zehntausende.»

«Mikroplastik verändert die Zusammensetzung der Darmflora, hat sie herausgefunden. Es fördert potenziell krankmachende Bakterien, die sich bei höherer Plastikbelastung vermehrt finden.»

«Auch die Lunge reagiert empfindlich. Der spanische Pulmologe Carlos Baeza entdeckte Mikroplastik tief in der Lunge seiner Patienten. Zwei von drei Proben sind positiv. Die Parallelen zu Asbest seien beunruhigend, sagt er. Die Fasern seien etwa gleich gross und fänden sich in den gleichen Bereichen der Lunge.»

«Die Fresszellen reagieren auf winzige Plastikteilchen wie auf Krankheitserreger, zeigen ihre Forschungen. Im Test «fressen» sie Polystyrolpartikel und versuchen, sie durch oxidativen Stress zu zerstören – so, wie sie es auch mit anderen «Störenfrieden» machen. Was einen Krankheitserreger normalerweise auflöst, kann Plastik jedoch nichts anhaben.»

«Bestätigt ist auch: Nanoplastik überwindet die Blut-Hirn- und die Blut-Plazenta-Schranke.»

«Von einer fantastischen Erfindung sei Plastik zu etwas Schrecklichem geworden – präsent vom Beginn bis zum Ende des Lebens.»

https://www.infosperber.ch/gesundheit/public-health/wir-wir-uns-mit-plastik-langsam-selbst-umbringen/