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Coco (links) ist neu hinzugekommen. Coco ist der Sohn von Trufa (Mitte), die ich vor fast zwei Jahren aus einem spanischen Tierheim heraus adoptiert hatte. Nachdem ihr Sohn Coco nun 2 Jahre im Tierheim sass und zuletzt auch auf der Pflegestelle in Holland (hier wurde er Mylo genannt) keine Adoption in Sicht war (grosse, schwarze Hunde haben es bekanntlich schwerer), habe ich mich entschlossen, Coco auch aufzunehmen. Bruno (rechts) hatte ich vor fast 3 Jahren auch aus dem Tierschutz in Spanien adoptiert. Ich kann nur eindringlich dazu raten, keine Tiere beim Züchter zu kaufen und stattdessen immer Tiere aus Tierheimen zu adoptieren. Denn man sollte nie vergessen, dass jeder bei einem Züchter gekaufte Hund einen Hund im Tierheim zu einer ungewissen Zukunft, Leid oder auch Tod verurteilt. Was für mich als Tierschutzaktion begann, endete für mich als riesiges Geschenk. Zwar ist Trufa immer noch ein wenig ängstlich, aber sonst eine völlig unkomplizierte und liebe Hündin. Bruno ist ein echter Traumhund, etwas dominant, aber total lieb. Auch von Coco kann man schon nach 3 Tagen sagen, dass er ein überaus freundlicher Hund ist.

Die Umstellung auf vegane Fütterung verlief, wie nicht anders zu erwarten, völlig problemlos. Bruno und Trufa sind nach 3 bzw. 2 Jahren veganer Fütterung total aufgeblüht: Beste Gesundheit, wunderbares Fell und sehr guter Geruch (also nicht der typische, eher unangenehme Hundegeruch).

Um es klar zu sagen: Für mich ist schlicht nicht nachvollziehbar, ein Haustier nicht vegan zu ernähren:

  1. Alle mir bekannten seriösen Studien und Untersuchungen sprechen für eine vegane Fütterung.
  2. Nachteile bei Hunden sind mir nie bekannt geworden. Bei Katzen werden immer nur negative Einzelfallberichte lanciert, wenn ein Dummkopf ohne Sinn und Verstand falsch vegan gefüttert hat.
  3. Alle Erfahrungsberichte mit Hunden zeigen, dass vegane Hunde in der Regel einen exzellenten Gesundheitszustand aufweisen und auch deutlich länger leben. Laut Guinnessbuch der Rekorde ist ein veganer Hund nachweislich 27 Jahre alt geworden. Mein veganer Hund Felix wurde 19 Jahre alt.
  4. Auch jeder minder begabte Mensch müsste eigentlich verstehen, dass es NICHT darauf ankommt, WOHER ein Tier (oder ein Menschen) alle essentiellen Nährstoffe bezieht, sondern es darauf ankommt, DASS alle essentiellen Nährstoffe aufgenommen werden. Und dies ist sowohl bei richtiger veganer Ernährung als auch bei fleischhaltiger Fütterung der Fall. Was ist aber dann der Vorteil einer veganen Fütterung? Da natürlicherweise krankmachende Substanzen fast ausschliesslich in tierlichen Nahrungsmitteln enthalten sind (insbesondere Hormone, Tiereiweis) und 92 % aller kanzerogenen Umweltgifte (wie PCB, Dioxine) in Tierprodukten enthalten sind, liegt klar auf der Hand, warum vegane Ernährung und Fütterung am gesündesten ist. Fazit: Krankmachende Tierprodukte mit nachweislich gesundheitlich negativen Substanzen als „artgerecht“ zu bezeichnen, ist erkennbarer Schwachsinn und grenzt an einer intellektuellen Bankrotterklärung.
  5. Es ist moralisch nicht gerechtfertigt, „Nutztiere“ ausbeuten, quälen, versklaven und ermorden zu lassen, indem man selbst Tierprodukte konsumiert oder seinen Haustieren gibt. Warum sollte ein Leben mehr wert sein als ein anderes? Warum sollte ein Hund mehr wert sein, als ein Kalb? Bei der klassischen „Tierschutzschizophrenie“ isst der Tierschützer das Fleisch ausgebeuteter, gequälter, versklavter und ermordeter Tiere, streichelt sein Haustier und füttert sein Haustier mit dem Fleisch ausgebeuteter, gequälter, versklavter und ermordeter Tiere. Das Ganze nennt er dann euphemistisch „Tierschutz“. Der Journalist Ingolf Bossenz brauchte es in einem Artikel auf den Punkt: „Tierschutz im bürgerlichen Staat ist schließlich klar definiert. Wer mit der einen Hand seinen Hund krault und sich mit der anderen ein Schnitzel reinschiebt, entspricht dem schizophrenen Idealbild.“ Noch skurriler wird es allerdings, wenn ethisch motivierte Veganer ihre Haustiere mit dem Fleisch ausgebeuteter, gequälter, versklavter und ermordeter Tiere füttern. Denn moralisch kommt es nicht darauf an, ob man das Fleisch des Opfers in den eigenen Mund oder in den des Haustiers schiebt. Zudem ist die Unterteilung von lebensunwerten „Nutztieren“ und lebenswerten „Haustieren“ eine moralische Bankrotterklärung erster Güte und eines veganen Tierrechtlers unwürdig.

Weitere Infos zur veganen Haustierfütterung:
http://www.provegan.info/index.php?id=313&L=0

Erfahrungsberichte vegane Haustierfütterung: http://www.provegan.info/index.php?id=109&L=0

So füttere ich meine drei Hunde: http://www.provegan.info/de/vegan-ernaehrte-haustiere/berichte/015-ernaehrungsbericht-bruno/

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