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«Eine neue Tierarzneimittelverordnung soll einen strikteren Umgang für den Einsatz von Antibiotika in der Nutztierhandlung regeln und so das Risiko der Entstehung von resistenten Keimen reduzieren. Es steht viel auf dem Spiel: Seit Jahren warnen Wissenschaftler:innen eindringlich vor den Gefahren multiresistenter Keime, gegen die kein Antibiotikum mehr wirkt.»

«Der von der EU-Kommission vorgelegte Entwurf für die Umsetzung der Verordnung ist dafür jedoch zu schwach: Lebensrettende Reserveantibiotika könnten auch weiterhin in großen Mengen in der Massentierhaltung eingesetzt werden.»

«Laut der europäischen Seuchenbehörde ECDC fallen multiresistenten Keimen jedes Jahr mehr als 33.000 Menschen zum Opfer. Besonders problematisch ist der nicht zielgerichtete Einsatz von Reserveantibiotika in der Nutztierhaltung. Dabei werden bestimmte Wirkstoffe, die eigentlich für humanmedizinische Notfälle vorbehalten sein sollten, nach dem Gießkannenprinzip ganzen Tierbeständen über das Futter oder über das Wasser verabreicht. Die Gefahr, dass Keime gegenüber den eingesetzten Medikamenten unempfindlich werden, ist bei dieser Praxis besonders hoch. Der Umweltausschuss fordert deshalb ein klares Verbot dieser in der Massentierhaltung häufig vorgenommenen Gruppenbehandlung mit Reserveantibiotika.»

Anmerkung: Hat die Politik uns bei Corona nicht gesagt, es ginge um jedes Menschenleben? Zählen die Opfer der multiresistenten Keime und der Tierproduktion nicht zu den schützenswerten Menschenleben? Zur Rettung der Fleischfresserei ist entsprechend den Machenschaften der Politik jedes Tier- und Menschopfer gerechtfertigt, zur Pseudorettung vor dem relativ harmlosen Coronavirus ist für die Politik jeder Kollateralschaden und damit jede vorsätzliche Vernichtung von Menschenleben gerechtfertigt. Die Absurdität kennt keine Grenzen mehr. Mittlerweile ist das prägendste Kennzeichen für die Menschheit die grenzenlose Absurdität ihres zerstörerischen Handelns.

https://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/2021/pestizide/antibiotika-mit-falschen-infos-gegen-strengere-vorschriften.html