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Dr. med. Henrich
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  • „Und sollte es mal eng werden, wie eben erst bei den Milchbauern, dann gibt es ja immer noch den Staat und die Steuerzahler, die mit Millionenhilfen in die Bresche springen. Ganz nach dem Motto: Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren.“
  • „So gesehen hat sich das Jammern gelohnt. Gut 70 Millionen Euro schwer ist das Rettungspaket für die deutschen Milchbauern, die inzwischen fast die Hälfte exportieren.“
  • „Mit dem Ergebnis, dass in deutschen Ställen nun noch mehr Kühe stehen, um noch mehr Milch zu geben, die derzeit weder hierzulande noch anderswo genügend zahlungswillige Abnehmer findet.“
  • „Immer lauter werden die Proteste gegen Megaställe, in denen Hühner und Schweine durchrationalisiert dahinvegetieren, aufgepäppelt mit Hormonen und jeder Menge Antibiotika. All das, um sie dann, zerlegt und tiefgefroren, um die halbe Welt zu schippern? Nein, danke.“
  • „Viele wünschen sich eine schonende Landwirtschaft, in der etwa weniger Gift auf den Feldern versprüht wird und Tiere anständig behandelt werden. Und das ist nun wirklich nicht zu viel verlangt, sondern sollte eigentlich selbstverständlich sein.

Im letzten Satz begeht die Autorin allerdings einen gravierenden Denkfehler. Wenn man Fleisch, Milch und Eier produziert, dann kann man die Tiere nicht „anständig behandeln“, weil Ausbeutung, Versklavung, Vergewaltigung (künstliche Befruchtung gegen den Willen des Tieres), Kindesraub und die Hinrichtung von Tieren niemals eine „anständige Behandlung“ darstellen können.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/landwirtschaft-bauern-steuern-auf-selbstgemachte-krise-zu-1.2685098