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Nach einer Studie im „Canadian Journal of Cardiology“ fördert eine Ernährung mit viel Fisch nicht die Gesundheit, sondern kann sogar das Risiko von Herzerkrankungen erhöhen.

Eskimos und Inuits essen sehr viel Fisch. Die Forscher überprüften zehn verschiedene Studien, die die Ernährung und die Gesundheit der Eskimos und Inuits in Grönland und Nordamerika analysierten. Sie fanden heraus, dass Eskimos in Grönland eine ähnliche Rate an Herzkrankheiten aufwiesen, die Gesamtmortalitätsrate doppelt so hoch und die Lebenserwartung 10 Jahre kürzer waren im Vergleich mit Nicht-Eskimos. Inuits in Nordamerika haben ähnliche, wenn nicht höhere Raten von Herzkrankheiten, verglichen mit den Nicht-Inuits.

Die Autoren schließen daraus, dass eine „Eskimo-Diät“ nicht gesund ist und dass es besser wäre, solche Ernährungen mit viel Fett als gefährlich zu bezeichnen.

Referenz: Fodor GJ, Helis E, Yazdekhasti N, Vohnout B. "Fishing" for the origins of the "Eskimos and heart disease" story. Facts or wishful thinking? A review. Can J Cardiol. 2014.

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