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“Die vegetarischen Alternativen der Fleischindus­trie bestehen zu großen Teilen aus Eiweiß von Hühnereiern, kritisiert Topas-Chef Gaiser. Es sei mathematisch nachweisbar, dass dadurch sogar mehr Tierleben geopfert werden müssten.”

“Für vegetarische Mortadella beispielsweise müssten mehr Tiere sterben als für die Mortadella aus Fleisch: Einem einzigen für die Fleischvariante geschlachtetes Schwein stünden elf für die vegetarische Variante getötete Hühner gegenüber. Es sei ihm unbegreiflich, wie der Vebu so etwas unterstützen könne.”

“Der Vebu wehrt sich gegen die Kritik. Jedes Tier, das sterbe, sei für den Verband mit seinen 12.000 Mitgliedern eines zu viel, sagt Sprecherin Stephanie Stragies der taz. Man wolle Unternehmen unterstützen, die fleischfreie Produkte am Markt etablieren möchten, unterstütze aber nicht nur rein vegan-vegetarische, sondern alle Arten von Unternehmen.”

Kommentar: Erstaunlich ist für mich, wie dumm und naiv die veganen Firmen sind, die die Strategie des Vebus bisher nicht erkannt haben oder bisher ignorierten: Der Vebu möchte bei möglichst keinem Tierleidesser anecken, um so möglichst viele Mitglieder und hohe Mitgliedsbeiträge zu generieren. Schon der Name “Vegetarierbund” sagt doch aus, dass man die Tierleidprodukte Milch und Eier nicht ablehnt. Wie können sich also die Firmen dann darüber wundern, dass der Vebu seine Strategie fährt und Tierleidprodukte ohne Rücksicht auf die betroffenen Tiere propagiert?  Und der Vebu weiss: Konsequente Veganer gibt es nur wenige, dafür umso mehr Vegetarier und Omnivore (euphemistisch jetzt auch Flexitarier genannt), die man als Mitglieder an Bord holen und ihnen so ein gutes Gewissen trotz Tierqualkonsum verschaffen kann.

www.taz.de/Konflikt-in-der-vegan-vegetarischen-Szene/!5317350/

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