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Afrikaner aus ländlichen Gebieten essen eine faserreiche, fettarme Kost mit wenig Tierprotein und weisen ein niedriges Risiko für Darmkrebs auf.

Amerikaner afrikanischer Herkunft ernähren sich nach westlichem Ernährungsmuster mit viel Fett und Tierprotein, aber mit wenig Faserstoffen. Sie weisen ein hohes Risiko für Darmkrebs auf.

Beide Gruppen wiesen auch eine völlig unterschiedliche Bakterienflora auf.

Forscher haben in einer Studie die Ernährungsgewohnheiten beider Gruppen über zwei Wochen geändert und kamen zu erstaunlichen Ergebnissen:

Gibt man den Amerikanern afrikanischer Herkunft eine fleischarme, fettarme Ernährung mit hohem Ballaststoffanteil, so sinken bereits nach nur 2 Wochen die Biomarker für das Krebsrisiko.

Ernähren sich dagegen die Afrikaner nach westlichem Vorbild fettreich, ballaststoffarm und mit viel Fleisch, so steigen schon nach nur 2 Wochen die Biomarker für das Krebsrisiko.

Die Bakterienflora hatte sich auch nach nur zwei Wochen dramatisch in beiden Gruppen verändert.

Hinweis: Faserstoffe / Ballaststoffe kommen nur in pflanzlichen Nahrungsmitteln vor, Tierprodukte enthalten keine Faserstoffe / Ballaststoffe.

Referenz: S.J.D. O’Keefe et al. ‘Fat, fibre and cancer risk in African Americans and rural Africans.’ Nature Communications, 2015. DOI: 10.1038/ncomms7342

http://www3.imperial.ac.uk/newsandeventspggrp/imperialcollege/newssummary/news_28-4-2015-12-6-31

http://www.nature.com/ncomms/2015/150428/ncomms7342/full/ncomms7342.html

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