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Wer Tiere liebt, sollte sie nicht quälen, nicht töten lassen und nicht essen. Wer Tiere liebt, sollte sie auch nicht an seine Haustiere verfüttern. Wer seine eigene Gesundheit und die Gesundheit seiner Haustiere liebt, sollte keine Tierprodukte als Nahrungsquelle verwenden.

Die Gründe:

Die erheblichen gesundheitlichen Gefahren durch Barfen (Fütterung von rohem Fleisch), insbesondere wegen der Infektionen, sind bekannt.

Ein Hund ist ein Alles(fr)esser und kein Carnivore. Es wird zwar öfters so dargestellt, ist aber nicht korrekt. Sogar ein Wolf isst den pflanzlichen Mageninhalt seiner Beute. Der domestizierte Hund ist bestens an die menschliche Ernährung angepasst.

Fleischfütterung als „artgerecht“ zu bezeichnen, ist eine ideologische Verblendung und daher völliger Unsinn. Offensichtlich bestehen erhebliche Irrtümer darüber, was der so missbrauchte Begriff „artgerecht“ bedeutet. Artgerecht ist eine Ernährung dann, wenn sie dem Tier alle Nährstoffe zur Verfügung stellt, die es für ein gesundes und langes Leben braucht. Es kommt also ernährungsphysiologisch nicht darauf an, woher ein Tier die Nährstoffe erhält, sondern DASS es alle Nährstoffe erhält. Das ist bei einer richtig zusammengestellten veganen Fütterung in optimaler Weise der Fall. Deshalb zeigen auch alle Untersuchungen und Erfahrungsberichte, dass vegan ernährte Hunde im Allgemeinen deutlich gesünder sind und durchschnittlich erheblich länger leben. Besonders interessant ist auch, dass vegan ernährte Hunde nicht so stinken wie mit Fleisch gefütterte Hunde. Auch vegan ernährte Katzen erfreuen sich bester Gesundheit.

Warum vegan ernährte Tiere länger leben, ist durch Studien auch geklärt: Nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Tieren fördert tierliches Eiweiss eindeutig das Krebswachstum. Tierprotein ist nach den Erkenntnissen u. a. von Prof. Dr. Campbell das stärkste bekannte Karzinogen! Zudem stammen laut staatlicher Untersuchungsergebnisse 92 % aller krebsauslösenden Umweltgifte in Nahrungsmitteln aus Tierprodukten.

Eine Ernährung mit Fleisch durchzuführen, bei der das Tier mit einer hohen Wahrscheinlichkeit einen schlechteren Gesundheitszustand hat und auch kürzer lebt, und dies auch noch als „artgerecht“ zu bezeichnen, ist intellektuell bedenklich und ethisch verwerflich. Dies ist Tierquälerei!

Wir haben die Verpflichtung, das uns anvertraute Tier nach besten Wissen und Gewissen zu ernähren, so dass es bei bester Gesundheit ein möglichst langes Leben bei bestem Wohlbefinden führen kann. Es ist in keiner Weise gerechtfertigt, sein Tier durch die Fütterung von Fleisch und anderen Tierprodukten zu schädigen und ihm nicht mit einer veganen Fütterung die gesündeste Ernährung zukommen zu lassen.

Ausser der Verpflichtung unserem eigenen Tier gegenüber besteht aber auch eine Verpflichtung anderen Tieren gegenüber. So sehr wir unser Haustier auch lieben, so berechtigt es uns jedoch nicht, wegen des eigenen Tieres andere Tiere ausbeuten, leiden und töten zu lassen. Die willkürliche Bevorzugung des eigenen Tieres, indem wir „Futtertiere“ quälen und töten lassen, um damit das eigene Tier zu füttern, ist eine Form von Rassismus und daher moralisch verwerflich. Auch dies ist Tierquälerei.

Völlig absurd und moralisch schizophren wird es dann, wenn man sich selbst aus ethischen Gründen vegetarisch oder vegan ernährt, aber wegen des eigenen Haustieres andere Tiere ausbeuten, quälen und töten lässt. Wenn man das Ausbeuten, Quälen und Töten von Tieren aus ethischen Gründen ablehnt, dann muss dies natürlich auch für die Haustierfütterung gelten. Denn für das gequälte und ermordete „Nutztier“ macht es keinen Unterschied, und moralisch ist auch irrelevant, ob man das Fleisch in den eigenen Mund oder in den des Haustieres schiebt.

Damit nicht genug. Nicht nur die eigene Ernährung mit Tierprodukten, sondern auch die Fleischfütterung der eigenen Haustiere führt dazu,

  • dass der Konsum und die Verfütterung von Tierprodukten für mindestens 51 % der weltweiten von Menschen ausgelösten Treibhausgasemissionen verantwortlich ist und somit den Klimawandel bzw. die Klimakatastrophe auslöst,
  • dass jeder Tod eines Tieres und die systemimmanente Tierquälerei in der Tierhaltung ein unerträgliches und „extremes“ zum Himmel schreiendes Unrecht darstellt,
  • dass täglich zwischen 6.000 und 43.000 Kinder an Hunger sterben, während ca. 50 % der weltweiten Getreideernte und ca. 90 % der weltweiten Sojaernte an die „Nutztiere“ verfüttert werden, das sind Ernten, die zum grossen Teil sogar aus den „Hungerländern“ stammen. 80 % der hungernden Kinder leben in Ländern, die einen Nahrungsüberschuss produzieren, doch die Kinder bleiben hungrig und verhungern, weil der Getreideüberschuss an Tiere verfüttert bzw. exportiert wird.

Wenn sich jemand gegen die eigene Gesundheit entscheidet, mag das noch okay sein, auch wenn es über die Krankenkassen alle Versicherten belastet und ein eher unsoziales Verhalten auf Kosten aller darstellt. Wenn jemand aber durch die Haustierfütterung dabei mitmacht, den Hungertod von Kindern und Erwachsenen zu verursachen, „Nutztiere“ zu quälen und zu töten, die Erde für die nächsten Generationen unbewohnbar zu machen, dann ist das ein (moralisches) Verbrechen, das völlig inakzeptabel ist. Auch wenn dies für die Haustiere geschieht.

Interessante Links:

www.provegan.info/index.php?id=313&L=0

www.peta.de/web/fleischlose_kost.155.html

www.peta.de/web/studievegetarische.158.html

www.vgt.ch/vn/0901/vegane-hunde.htm

www.vegi-tierfutterversand.vegetarismus.ch/shop/produkte.php

www.veganismus.de/vegan/faq-vegane-hunde.html

www.veganbook.info/ausgezeichneter-artikel-des-tierarztes-andrew-knight-wichtig-fuer-jeden-hunde-und-katzenhalter/

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