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Selbst wenn Milchkühe bestmöglich mit grösster Liebe und Fürsorge gepflegt würden, wäre ihr Leben die totale Hölle. Nach 3 – 5 Jahren sind die Kühe so ausgemergelt, dass sie nicht mehr genug Milch geben und geschlachtet (ermordet) werden, obwohl sie 25 Jahre alt werden könnten. Damit sie 3 – 5 Jahre Milch geben, müssen sie jedes Jahr ein Kalb gebären. Diese Zwangsbefruchtung ist nichts weiter als ein Vergewaltigung. Das Baby wird ihnen kurz nach der Geburt entrissen, damit nicht ihr Baby die Milch trinkt, sondern der Wohlstandsbürger in seinem Müsli, Joghurt oder Kaffee. Die Bindung zwischen Mutter und Kind ist so eng und der Trennungsschmerz so gross, dass Mutter und Kalb oft tagelang schreien. Die männlichen Kälber schreien oft nicht sehr lange, weil sie meistens bereits kurz nach der Geburt ermordet werden. Wahrscheinlich ist dieser frühe Tod immer noch besser als das Schicksal der weiblichen Kälber, die die gleiche Hölle wie ihre Mütter vor sich haben: Ausbeutung bis auf die Knochen, Vergewaltigung, Milchentzug bis zum Zusammenbruch, Kindesentzug, Krankheit, Leid, finale Ermordung.

Allerdings scheint diese “optimale Hölle” nicht die Normalität zu sein. Die Normalität besteht offensichtlich aus normaler Hölle plus Misshandlungen. Nur wird halt eben normalerweise nicht vor einer sichtbaren Kamera misshandelt. Die Misshandlungen sieht man immer nur dann, wenn verdeckte Aufnahmen mit verborgener Kamera gemacht werden und sich die Verbrecher unbeobachtet fühlen. Aktuelle Aufnahme zeigen dies aus einer Milchfarm, die zum Milchkonzern Theo Müller (“Müllermilch”) gehört:  http://www.animalequality.de/neuigkeiten/das-dunkle-geheimnis-hinter-milch

Von Politik und Industrie hört man regelmässig nach solchen Dokumentationen, dass dies nur Einzelfälle seien. Abgesehen davon, dass dies offensichtlich gelogen ist, wird natürlich verschwiegen, dass das Leben einer Milchkuh selbst bei bester Behandlung eine grausame Hölle ist. Zudem gibt es genügend Dokumente aus verdeckten Filmaufnahmen, dass die Praxis der Misshandlung völlig normal ist:

Die Liste liesse sich beliebig fortsetzen.

Psychologisch sind die Misshandlungen leicht erklärbar. Wer in einer solchen Tierhölle “arbeitet” und sieht, wie Tiere versklavt, ausgebeutet, vergewaltigt, ihrer Kinder beraubt und ermordet werden, der hört entweder sehr schnell mit dieser Arbeit auf oder macht empathielos mit der Arbeit weiter. Die systemimmanente Gewalt gegen die Tiere in der Milchwirtschaft wird aber Frustrationen bei diesen Menschen auslösen, die sie dann verdrängen. Diese Frustrationen brechen aber irgendwann heraus. Als Blitzableiter müssen dann die Tier herhalten. Für diese Leute ist es auch nicht einsichtig, dass diese Misshandlungen ein Verbrechen darstellen, da ja die anderen Verbrechen gegen diese Tiere, wie Versklavung, Ausbeutung, Vergewaltigung, Kindesraub, Ermordung, legal und gesellschaftlich akzeptiert sind.

Danke an die Aktivisten, die die Leiden der Tiere für uns alle öffentlich machen. So kann kein Konsument von Fleisch- und Milchprodukten mehr sagen, er hätte von alledem nichts gewusst, was er durch sein Konsumverhalten in Auftrag gibt und finanziert!

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