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Propagandisten und Unterstützer der Fleischindustrie sind auf die widerliche Idee gekommen das Märchen zu verbreiten, dass die vegane Fütterung gegen §2 des Tierschutzgesetzes verstossen würde. Rechtlich entspricht aber die vegane Fütterung eindeutig dem Tierschutzgesetz, so sieht es auch die Staatsanwaltschaft:

Ein Helfer der Tierindustrie kam am 4.3.2014 auf die perfide Idee, Strafanzeige wegen Tierquälerei bei der Staatsanwaltschaft Köln gegen eine Dame zu stellen, die in einer Fernsehsendung über die vegane Ernährung ihrer Familie und ihrer Haustiere (Hunde und Katzen) berichtet hatte. Nichts hätte besser für die vegane Fütterung sein können als diese rechtliche Klärung auf staatsanwaltschaftlicher Ebene. Denn es kam natürlich wie es kommen musste: Die Staatsanwaltschaft sieht eine vegane Fütterung als tiergerecht an und stellte das Verfahren ein.

Im Tierschutzgesetz selbst heißt es: „Wer ein Tier hält, betreut, oder zu betreuen hat, muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen“

Im Kommentar zum Tierschutzgesetz von Kluge (Hrsg.) ist näher erläutert, was dies konkret bedeutet: „Ernährung bedeutet die Aufnahme der vom Tier für den Aufbau und die Erhaltung seines Organismus sowie für sein Wohlbefinden benötigten Substanzen.“ Und genau diese vom Tier für den Aufbau und die Erhaltung seines Organismus sowie für sein Wohlbefinden benötigten Substanzen werden von einer guten veganen Ernährung bestens bereitgestellt. Es kommt ernährungsphysiologisch nicht darauf an, WOHER ein Tier die benötigten Nährstoffe erhält, sondern DASS es alle benötigten Nährstoffe erhält. Das ist bei veganer Fütterung in optimaler Weise der Fall. Zudem zeigen alle Untersuchungen und Erfahrungsberichte, dass vegan ernährte Hunde gesünder sind und durchschnittlich erheblich länger leben. Auch vegan ernährte Katzen erfreuen sich in der Regel bester Gesundheit, wenn keine groben Fehler gemacht werden.

Die bewusst irreführenden und unwahren Behauptungen von rechtlichen und ernährungsmedizinischen Laien und Verbündeten der Tierausbeutungsindustrie sollen verantwortungsbewusste Haustierhalter verunsichern und sie von einer gesunden veganen Fütterung abhalten, den Fleischabsatz und die Profite der Tierausbeuterindustrie fördern. Dies ist unverantwortlich und moralisch höchst verwerflich. Denn sie fügen sowohl den gequälten „Nutztieren“ als auch den nicht gesund vegan ernährten Haustieren Schaden zu. Denn eine vegane Fütterung ist eindeutig gesünder.

Der in der Regel bessere Gesundheitszustand und das durchschnittlich höhere Lebensalter vegan ernährter Hunde ist ganz einfach erklärbar. Der Unterschied liegt nicht im Nährstoffgehalt, denn Hunde und Katzen erhalten sowohl durch richtig zusammengestelltes fleischhaltiges Futter als auch durch richtig zusammengestelltes veganes Futter alle erforderlichen Nährstoffe. Der Unterschied zwischen beiden Fütterungsarten und der gleichzeitige enorme Vorteil der veganen Fütterung liegt vielmehr darin begründet, dass veganes Futter im Vergleich zu fleischhaltigem Futter viel weniger gesundheitsschädliche Substanzen enthält.

Nach regelmässigen Untersuchungen des Schweizer Bundesamtes für Gesundheit und nach Untersuchungen französischer Gesundheitsforscher stammen bereits in humanen Nahrungsmitteln ca. 92 % aller gesundheitsschädlichen Giftstoffe aus Tierprodukten! In Tiernahrungsmitteln kommen zusätzlich noch die Schlachtabfälle hinzu, die man Menschen nicht mehr zumuten möchte.

Entscheidend sind aber die Forschungsergebnisse von Professor Dr. T. Colin Campbell und anderer Wissenschaftler, die in Untersuchungen an Tieren feststellten, dass gefüttertes Tierprotein der stärkste Förderer von Krebs auch bei Tieren ist. Die von Natur aus in Tierprodukten enthaltenen Hormone sind nach den Ergebnissen vieler wissenschaftlicher Studien ebenfalls starke Förderer des Krebswachstums. Bitte beachten Sie: Selbst Biofleisch und Biomilch enthalten natürlicherweise diese krebsfördernden Substanzen!

Wie lächerlich die Propaganda gegen eine vegane Fütterung ist, zeigt besonders die Tatsache, dass der laut Guinnessbuch der Rekorde wahrscheinlich älteste Hund der Welt mit 27 Jahren streng vegan gefüttert wurde. Der älteste Hund wird nach Vorstellung dieser lächerlichen Propagandisten angeblich nicht artgerecht ernährt. Absurder geht es kaum! Mehr über den ältesten Hund hier:

http://www.care2.com/greenliving/vegetarian-dog-lives-to-189-years.html

Mein eigener Hund Felix wurde übrigens durch vegane Ernährung 19 Jahre alt und starb an Medikamentennebenwirkungen nach einer Augen-Operation.

Füttern Sie deshalb Ihre Haustiere vegan – aus Verantwortung gegenüber Ihren Haustieren, den „Nutztieren“, der Umwelt, dem Klima und den hungernden Menschen in der Welt. Alles andere ist Tierquälerei und moralisch nicht zu verantworten.

Informieren Sie sich über die optimale vegane Ernährung Ihrer Haustiere, indem Sie eines der vielen kommerziellen Fertigfutter kaufen oder das Futter selbst herstellen:

http://www.veganbook.info/ausgezeichneter-artikel-des-tierarztes-andrew-knight-wichtig-fuer-jeden-hunde-und-katzenhalter/

http://www.provegan.info/index.php?id=109&L=0

http://www.veganbook.info/kategorie/vegane-haustierernaehrung

Buchtipp: „Vegetarische Hunde und Katzenernährung“ von James A. Peden. Das Buch ist erschienen im Echo-Verlag, http://www.echoverlag.de/ wo man es auch direkt online bestellen kann.

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