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Die selektive Zucht in der Milchindustrie, um die Milchleistung einer Kuh zu erhöhen, hat verheerende Auswirkungen auf die Kühe selbst. Während eine Kuh ohne menschliche Ausbeutung und ohne genetische Manipulation mehr als 25 Jahre alt wird, kann eine Kuh in der Milchindustrie nur zwischen 3-5 Jahre gehalten werden. Nach dieser Zeit hat ihr Körper so viel Kalzium verloren, ihre Füße und Beine sind so geschwächt, ihr Körper so abgemagert, dass es nicht mehr wirtschaftlich ist die Kuh zu behalten. Sie wird zu dem, was die Milchwirtschaft „Ausschuss“ oder „verbrauchte“ Kuh nennt.

Die „verbrauchten“ Kühe, die Animals’ Angels USA Inspektoren auf „Viehmärkten“ und Schlachthöfen in Nordamerika sehen, sind herzzerreißend. Diese Kühe sind oft lahm, ausgelaugt und schwach. Lahmheit hat viele Ursachen einschließlich einzelner Geschwüre, Hufrehe und Huffäulnis. Einige Kühe haben interne Störungen wie verdrehte Mägen, gerissene Euterbänder, akute oder chronische Mastitis (eine schmerzhafte bakterielle Infektion des Euters) oder sie sind einfach so geschwächt, dass sie sogenannte „Downers“ sind.

„Downers“ sind nicht mehr gehfähige Tiere, die nicht mehr in der Lage sind, sich zu erheben sind, zu stehen oder ohne Hilfe zu gehen. Sie können aus einer Reihe von Gründen nicht mehr gehfähig sein: Gebrochene oder ausgerenkte Hüften, gebrochene Beinknochen, geschwürige oder infizierten Hufe oder schwere Erschöpfung.

Sobald die Milchleistung sinkt, werden die Kühe in der Milchwirtschaft auf einer Auktion für die Schlachtung verkauft. Der Transport zum Schlachthof kann für diese geschwächten Tiere sehr lang sein. In den Vereinigten Staaten können Kühe legal für bis zu 28 Stunden ohne Nahrung oder Wasser transportiert werden.

Auf dem Foto sehen Sie einen Schlachthofarbeiter, wie er einer „Downer“- Kuh mit einem Schlauch Wasser ins Gesicht spritzt, um sie dazu zu bringen sich zu erheben und zu Fuß zu ihrer Hinrichtung zu gehen.

Alles dies gilt auch für Biotiere.

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