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1. Vegan zu leben

2. Die Beteiligung an der Ausbeutung und Ermordung von Tieren (und letztlich auch von hungernden Menschen)

Sehr beliebt ist der vermeintlich 3. Weg: Flexitarier, fleischfreier Montag, bewussterer Fleischkonsum, Bioprodukte, Produkte mit Tierschutzlabel usw. Allerdings ist dies kein 3. Weg, sondern immer noch Weg 2.: Die Beauftragung zu Ausbeutung und Mord mit vermeintlich besserem Gewissen. Denn auch eine „humanere Ausbeutung“ und ein „humanerer Mord“ bleiben Ausbeutung und Mord.

Abgesehen davon, dass die verhungernden Menschen nichts von einer „humaneren Ausbeutung“ und einer „humaneren Ermordung“ der Tiere hätten, ist die Forderung nach einer Verbesserung von Ausbeutung und Mord bei näherer Betrachtung eine Perversion, an die wir uns im Zusammenhang mit Tieren schon so gewöhnt haben, dass man sie zunächst als solche gar nicht erkennt.

Ich will nicht verkennen, dass die Forderung nach einer „Humanisierung“ von Ausbeutung und Mord oft gut gemeint ist. Trotzdem ist sie moralisch falsch. Denn die Forderung nach einer „Humanisierung“ von Ausbeutung und Mord beinhaltet automatisch auch, dass Ausbeutung und Ermordung von Tieren prinzipiell moralisch in Ordnung sind, wenn sie „human“ durchführt werden. Dadurch wird das Denken der Menschen, dass Ausbeutung und Ermordung von Tieren moralisch korrekt sind, gefördert und zementiert.

Erst wenn man die Forderung nach der „Humanisierung“ des Verbrechens auf Menschen überträgt, wird einem die ganze Tragweite sofort klar. Denn fast jeder erkennt an, dass es moralisch falsch ist, lediglich eine „Humanisierung der häuslichen Gewalt“, eine „Humanisierung der Vergewaltigung“, eine „Humanisierung des Kindermissbrauchs“, eine „Humanisierung des Menschenmordes“, eine „Humanisierung von Folter“ oder eine „Humanisierung des Köpfens“ unschuldiger Menschen durch die ISIS zu fordern.

Fazit: Es gibt nur Weg 1 oder Weg 2

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