«Bewegung, gesunde Ernährung und ein aktives Sozialleben können das Demenzrisiko senken, Rauchen und Alkohol haben den gegenteiligen Effekt.»
«Anders als 2019 sieht die WHO inzwischen zudem klare Hinweise, dass Hörgeräte bei Menschen mit Hörverlust kognitiven Beeinträchtigungen vorbeugen können. Ebenso nennt sie jetzt positive Effekte, wenn die Luft sauberer und der Feinstaub in Räumen und im Freien verringert wird.»
«Bestimmte Erkrankungen hingegen erhöhen das Demenzrisiko deutlich und sollten der WHO zufolge immer behandelt werden. Dazu gehören Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht, Hörverlust, Schlafstörungen und Depressionen.»
Anmerkung: Seit Corona und den COVID-Impfungen bin ich mehr als skeptisch bei allem was die WHO empfiehlt. Aber wenn die WHO sinnvolle Empfehlungen mach – wie in diesem Fall – dann muss man dies ehrlich anerkennen. In diesem Zusammenhang habe ich auch einmal nachgeschaut, was denn für die WHO überhaupt eine «gesunde Ernährung» ist. Nach den Empfehlungen der WHO zeichnet sich eine «gesunde Ernährung» durch folgende Grundsätze aus:
- Vielfältig und überwiegend pflanzlich essen: Viel Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte sowie Nüsse und Samen bilden die Basis der Ernährung.
- Mindestens 400 g Obst und Gemüse täglich (etwa fünf Portionen).
- Vollkorn statt Weissmehl und ballaststoffreiche Lebensmittel bevorzugen.
- Gesunde Fette wählen: Ungesättigte Fette (z. B. aus Pflanzenölen, Nüssen) bevorzugen; gesättigte Fette reduzieren und Transfette vermeiden.
- Zucker begrenzen: Freie Zucker sollten weniger als 10 % der täglichen Energiezufuhr ausmachen, idealerweise unter 5 %.
- Salz reduzieren: Weniger als 5 g Salz pro Tag aufnehmen.
- Wenig stark verarbeitete Lebensmittel: Produkte mit hohem Gehalt an Zucker, Salz und ungesunden Fetten möglichst selten konsumieren.
Kurz gesagt: Die WHO empfiehlt eine abwechslungsreiche, überwiegend pflanzenbasierte Ernährung mit viel Gemüse, Obst und Vollkorn, gesunden Fetten sowie möglichst wenig Zucker, Salz und stark verarbeiteten Lebensmitteln. Damit stimme ich weitgehend überein. Ich empfehle allerdings eine abwechslungsreiche, ausschliesslich pflanzliche Ernährung.
https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/demenz-gesunderlebensstil-studie-100.html
