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„Der Grünen-Politiker Friedrich Ostendorff nennt den Fund des Giftstoffs ‚ein Alarmzeichen‘. Es müsse umgehend geklärt werden, wie es zu den Vorfällen kam. ‚Das war kein Versehen, sondern Methode‘, sagt Ostendorff. Schuld seien die Zustände in der industriellen Tierhaltung, die mit bäuerlicher Landwirtschaft nichts mehr zu tun hätten.“

Anmerkung: Das ist genau der Punkt. Die grausame industrielle Tierhaltung braucht Chemie, um die die Tierkinder wenigstens eine Zeit lang am Leben zu erhalten. Ob dies nun Antibiotika sind oder Desinfektionsmittel, sicher ist, dass es ohne diese Mittel gar nicht geht. Werden sie dann einmal entdeckt, ist es seltsamerweise ein Skandal. Sicher ist auch, dass das Vorhandensein dieser Mittel in den Produkten nur durch Zufall herauskommt und dass wahrscheinlich 99,9 % aller Kontaminationen unentdeckt bleiben.

Auch bekannte Kontaminationen von Tierprodukten, die standardmässig von den Behörden gemessen werden, wie zum Beispiel der Gehalt an kanzerogenen Umweltgiften wie Dioxinen und PCPs, führen zu keinen Konsequenzen. Diese kanzerogenen Umweltgifte stammen zu etwa 92 % aus Tierprodukten, insbesondere aus Milchprodukten und Fisch. Trotzdem wird vor dem Verzehr nicht oder kaum einmal gewarnt. Schlimmer noch, ahnungslose oder korrumpierte Ernährungsexperten und Organisationen empfehlen genau diese Produkte als Bestandteile einer angeblich „ausgewogenen“ Ernährung, sogar für Kinder! Das ist der eigentliche Skandal.

http://taz.de/Insektizid-Funde-in-Legehennenbetrieben/!5432078/

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