«Zuvor hatte der Tierhaltungsbetrieb mit Banken und Gläubigern verhandelt, war jedoch gescheitert. Somit war ein Insolvenzverfahren unumgänglich. Zudem traf ein historischer Preisverfall bei Schweinefleisch auf drastisch gestiegene Betriebskosten. Denn die GmbH hatte zuvor Millionen Euro in modernere Ställe und höhere Haltungsformen investiert. Der von wenigen Großkonzernen dominierte Lebensmittelhandel vergütete diesen Mehraufwand jedoch nicht ausreichend über die Einkaufspreise. Für ein Ferkel wurden zuletzt teilweise nur noch etwa 30 Euro gezahlt, was laut Unternehmen zu einem Verlust von über 25 Euro pro Tier führte. Gleichzeitig stiegen die Ausgaben für Tierfutter, Energie, Löhne und Stallbauten massiv an. Die Erlöse deckten oft nicht einmal mehr die Grundversorgung der Tiere. Auch die Politik sei an dieser Entwicklung schuld, so der Geschäftsführer der Geestferkel GmbH. Freiwillige Maßnahmen für das Tierwohl seien keine Lösung und erschweren die Bedingungen für Tierhaltungsbetriebe.»
Anmerkung: Ich stimme dem Tierausbeuter zu, dass freiwillige Massnahmen für das Tierwohl keine Lösung darstellen. Denn wenn Tierausbeuter unter schrecklichsten Folterbedingungen Tiere halten, dann werden Konsumenten mehrheitlich das Billigfleisch aus diesen übelsten Tierfabriken kaufen, weil den meisten Leuten die Tiere völlig egal sind. Wenn die Politik keine Mindeststandards festlegt, dann werden die übelsten Tierfabriken am erfolgreichsten sein. Es stellt sich allerdings die Frage, ob eine lebenslange Gefangenschaft unter den bestmöglichen Bedingungen mit anschliessender Ermordung – oft mit grossem Leid verbunden – wirklich etwas mit «Tierwohl», Empathie und Moral zu tun hat. Ganz sicher nicht! Wenn man dann noch bedenkt, dass Fleisch und andere Tierprodukte die Hauptgründe für chronische Erkrankungen und vorzeitigen Tod darstellen, dann wird sogar der im «Tierschutzgesetz» – in Wahrheit Tierausnutzungsgesetz – angebliche «vernünftige Grund» für Schmerz, Leid und Ermordung, nämlich die Ernährung, als völlig absurd entlarvt. Nur eine vollwertige pflanzliche Kost nach den «7 Regeln der gesunden Ernährung» ist die einzige und damit beste Lösung – für Mensch und Tier!
