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VITALI KLITSCHKO DECKT MISSSTÄNDE IN STAATLICHEM TIERHEIM AUF – Tierfreunde wollen ein Teil der verwahrlosten Tiere aufnehmen

(Quelle: Facebook-Profil von Vitali Klitschko www.facebook.com/Vitaliy.Klychko/posts/1590734551145092, übersetzt durch Lydia Maier)

Vitali Klitschko erzählt:

„Ich begann meine Arbeitswoche mit einem Besuch, ich sage es ohne zu übertreiben, im ‚Auschwitz‘ für Hunde.

Nach Informationen und Fotos von Tierschützern von dem Kommunalen Tierheim, fuhr ich selbst nach Borodjanka um mich davon zu überzeugen, was sich dort tatsächlich abspielt.

Mir bot sich ein Bild des Grauens. Halbzerfallene Gebäude, Berge von irgendwelchem Müll, in den Zwingern sitzen ca. 300 ängstliche und unglückliche Hunde. Der Gestank war unbeschreiblich. Dieses Unternehmen beschäftigt 90 Mitarbeiter. Heute ‚arbeiten‘ 74, für die die Stadt jährlich ein Budget von 7,5 Mio UAH zur Verfügung stellt!

Den Direktor habe ich auf der Stelle entlassen. Als Nächstes beginnen wir mit der Reorganisation. 

In derselben Stadt gibt es ein privates Tierheim. Tierschützer haben mich eingeladen, es zu besichtigen. Es befindet sich ca. 10km von dem staatlichen Tierheim und wird mit eigenen Mitteln am Leben erhalten. Ich gestehe, ich war schockiert! Auf dem Gelände einer ehemaligen Farm leben ca. 800 Hunde und 250 Katzen. Ja es ist wörtlich gemeint, sie leben! Es ist warm, sauber, die Hunde sind satt und fröhlich. Und versorgt werden sie von gerade mal … 4 Menschen.

Der Unterhalt der Tiere wird von Spendengeldern bestritten. Die Tierschützer sind sogar bereit, einen Teil der Hunde aus dem staatlichen Tierheim zu übernehmen.

Die Frage ist nun: Warum soll die Stadt Gehälter an Menschen bezahlen, die es nicht verdienen und ihre Aufgaben nicht erledigen? Ich finde, sie sollten es nicht tun. Ich bin den Tierschützern dankbar, dass sie das Problem aufgedeckt haben. Vielleicht wird jemand sagen: wir haben Krieg und Sie geben sich mit Hunden ab. Meine Antwort darauf ist: Das ist eine Sache der Barmherzigkeit, des verantwortungsvollen Umgangs mit seinen Aufgaben, Klärung der Verwendung von öffentlichen Geldern.

Ich möchte anmerken, dass in der Hauptstadt z.Z. ca. 1000 staatliche Unternehmen bestehen. Wir werden sie alle nacheinander überprüfen. Sie brauchen nicht zu denken, dass sie weiterhin Gelder unterschlagen können. Das wird nicht klappen.“

Anmerkung: Der Vorwurf an Klitschko, dass er im Pelzmantel zu sehen war, ist berechtigt. Aber dies ist eine grosse Tat, die Respekt verdient und vielleicht auch dazu beiträgt, dass er selbst über Pelz nachdenkt.

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