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Betreff: Wie ich vegan wurde…

Nachricht: Sehr geehrter Herr Dr. Henrich,

„zunächst einmal möchte ich meine Hochachtung für Ihr Engagement in Sachen vegane Lebensweise zum Ausdruck bringen. Ich hätte gern so viel Kraft wie Sie, um aktiv zu werden. (Leider) reichts bei mir bislang nur zur Umstellung meiner Lebensweise. Seit einem Jahr bin ich Veganerin und versuche seither mein menschliches Umfeld sanft davon zu überzeugen, dass dies der einzig richtige Weg ist. Im Rückblick ist es auch für mich interessant bis befremdend, was mich bewegt hat vegan zu werden. Vor etwa einem Jahr suchte ich, angeregt durch eine entsprechende Futterwerbung, nach einer gesunden Ernährungsweise für den Hund meiner Eltern. Zunächst recherchierte ich im Internet, was genau herkömmliches Hundefutter so schädlich macht. Irgendwann landete ich auf Ihrer Seite und „es hat klick gemacht“. Bis zu diesem Zeitpunkt lebte ich ständig mit einem schlechten Gewissen, weil mir vor allem die Grausamkeiten der Tierindustrie durchaus bekannt waren. Heute ist es mir unbegreiflich, wie ich so lange dieses Wissen verdrängen konnte. Ich glaube, dass es vielen Menschen so geht wie mir. Wir neigen dazu uns nicht mit belastenden Themen aueinanderzusetzen, obwohl wir es aufgrund unserer menschlichen Fähigkeit zum kritischen Denken als unsere Pflicht ansehen sollten. Nach einem Jahr konsequenter veganer Lebensweise weiß ich aber, dass es möglich ist und man sich physisch und psychisch besser fühlt. Schwer fällt mir aber immer noch, mit den bekannten Umständen und der Ignoranz in unserer Gesellschaft zu leben. Ich würde gerne etwas verändern, fühle mich aber angesichts der Flut von Missständen hilflos. Meine Aufgabe sehe ich momentan darin meine gewählte vegane Lebensweise fortzusetzen und andere davon zu überzeugen. Das gelingt mir in Ansätzen hauptsächlich durch gesundheitliche Argumente. Als Nebeneffekt habe ich beispielsweise 8 kg Gewicht abgenommen, was meine Mitmenschen erstaunt zur Kenntnis nahmen. Außerdem sind meine morgendlichen Gelenkschmerzen verschwunden, deren Ursache ich bis heute nicht kenne. Psychisch bin ich deutlich ausgeglichener als früher, als ich noch sehr reizbar war. Diese positiven Begleiterscheinungen meiner veganen Ernährungsweise überzeugen andere eher als ethische Argumente, die für mich ausschlaggebend waren. Für mich bedeutet vegan zu leben eine grundsätzliche Lebenshaltung, die weit über die Ernährungsweise hinaus geht. Ich wünsche mir, dass mehr Menschen sich ihrer Verantwortung für diese Welt und all ihre Geschöpfe bewusst werden und entsprechende Konsequenzen daraus ziehen. Dazu leisten Sie mit Provegan einen großen Beitrag. Danke dafür.

Herzlichst
Alexandra M“

Referenz: www.provegan.info/de/leser-kommentare-lesen-schreiben/

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