«Es ist eines der grausamsten Verbrechen in dem nicht an Barbarei mangelnden israelischen Genozid in Gaza: Am 31. Januar 2024 wollte sich die Fünfjährige Hind Rajab mit ihrer Familie vor den anrückenden Besatzungstruppen in Sicherheit bringen und geriet dabei in eine tödliche Falle. Umringt von Leichen ihrer Familienmitglieder harrte Hind 40 Stunden mit ihrer Cousine Lajan in dem unter Beschuss stehenden Auto aus – umstellt von israelischen Panzern. Bevor sie schließlich ebenso wie zwei zur Hilfe eilende Sanitäter getötet wurde. Der aus dem Auto abgesetzte Notruf wurde vom Palästinensischen Roten Halbmond aufgezeichnet und unmittelbar veröffentlicht, aber das interessierte damals weder die israelische Regierung, noch die sogenannte internationale Gemeinschaft. Zwölf Tage später konnten nur noch ihre Leichen geborgen werden.»
«Insgesamt hat das israelische Militär seit der palästinensischen Angriffswelle vom 7. Oktober 2023 mehr als 73.000 Palästinenser getötet; Tausende weitere kamen bei israelischen Angriffen im Südlibanon ums Leben. Unter den Toten befinden sich humanitäre Helfer, Ärzte, Journalisten und andere in Konflikten geschützte Berufsgruppen. Allein seit der sogenannten Waffenruhe vom Oktober 2025 sind 1.200 Opfer israelischer Angriffe zu verzeichnen – und die Attacken, die sich vorgeblich gegen Terrorstrukturen richten, gehen unvermindert weiter.»
