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„Vor allem der Bildungsstand ist darüber hinaus ein wichtiger Einflussfaktor auf die Ernährung. Hier zeigt sich konsistent ein negativer Zusammenhang zu Fleischkonsum, das heißt je niedriger das Bildungsniveau, desto mehr Fleisch wird konsumiert.“

„Vegane Menschen offener, gewissenhafter und emotional stabiler sind im Vergleich zu Personen, die sich vegetarisch ernähren.“

„Die am häufigsten genannten Gründe für eine ganz oder teilweise pflanzliche Ernährung sind ethische Bedenken in Bezug auf Tiere oder gesundheitliche Überlegungen.“

„Zusätzlich wurde das Empathieempfinden als Persönlichkeitseigenschaft untersucht. Dabei zeigte sich eine geringere emotionale Empathie Fleisch essender Personen gegenüber Tieren im Vergleich zu Personen, die vegetarisch und vegan leben. Darüber hinaus zeigen sich omnivor ernährende Menschen im Vergleich mit vegetarisch und vegan lebenden Menschen in bildgebenden Verfahren eine geringere Aktivität in empathiebezogenen Arealen des Gehirns, wenn sie ein Video über Gewalt an Tieren sehen. Dasselbe Phänomen tritt bei dieser Personengruppe auf, wenn sie ein Video zu Gewalt an Menschen ansehen.“

„Personen mit einer stark ausgeprägten sozialen Dominanzorientierung essen dabei nicht nur Fleisch, weil es ihnen gut schmeckt, sondern bringen damit ihren Glauben an soziale Hierarchien und die menschliche Überlegenheit über Tiere zum Ausdruck.“

„Jährlich werden über 65 Milliarden Tiere (nicht mit eingerechnet sind erjagte Tiere sowie Fischarten und Meerestiere) weltweit für die Fleisch-, Milch- und Eierindustrie getötet. Es werden also in anderthalb Jahren mehr Tiere für den menschlichen Konsum getötet, als je Menschen auf der Erde gelebt haben.“

Mein Fazit ist wieder einmal, was ich schon seit Jahren betone: Veganismus eine Sache von Intelligenz und Empathie. Wenn eines oder gar beides defizitär ausgeprägt oder nicht vorhanden ist, dann wird es schwierig für den Veganismus. Dies kann man zum Beispiel sehr gut in den in den (a)sozialen Medien beobachten. Erstaunlich ist allerdings auf den ersten Blick die Schamlosigkeit, mit der die moralischen und intellektuellen Defizite öffentlich zur Schau gestellt werden. Leider fördert die Anonymität in den (a)sozialen Medien dieses Verhalten noch.

http://www.bpb.de/apuz/262265/du-bist-was-du-isst?p=all

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