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Es ist zwar theoretisch möglich, auch ohne ein Nahrungsergänzungsmittel genügend Vitamin B12 über eine vegane Ernährung aufzunehmen, aber z. B. aufgrund unserer modernen Hygiene, der ausgelaugten Böden in der Landwirtschaft und häufig existierender Störungen im Magen-Darmbereich (Stichwort Intrinsic-Factor) ist eine AUSREICHENDE Versorgung mit B12 in der Praxis nahezu ausgeschlossen. Deshalb stellt die Supplementierung von Vitamin B12 ein absolutes MUSS bei einer veganen Ernährung dar. Dies gilt umso mehr, als dass durch eine Supplementierung von B12 keine negativen Effekte auftreten können. Die B12 Supplementierung ist also eine wichtige und sinnvolle Vorsichtsmassnahme.

Wie sieht es mit den anderen Nährstoffen aus?

Ernährungslaien und Ernährungsbetrüger behaupten gebetsmühlenartig, dass es Veganern an Protein, Folsäure, Eisen und Kalzium mangeln würde. Professor Dr. Campbell hat dazu eine Tabelle (China Study, S. 247) erstellt, um die reinen Fakten für sich sprechen zu lassen.

Verglichen wurden der Nährstoffgehalt von 500 kcal pflanzlicher Nahrungsmittel (gleiche Anteile von Tomaten, Spinat, Limabohnen, Erbsen und Kartoffeln) mit dem Nährstoffgehalt von 500 kcal tierlicher Nahrungsmittel (gleiche Anteile von Rind-, Schwein- und Hühnerfleisch sowie Vollmilch). Die Fakten entlarven die Ernährungsbetrüger sofort:

Protein

Fast exakt der gleiche Gehalt an Protein in Pflanzenkost und Tierkost! Zudem zeigen die Studien, dass tierliches Protein gesundheitsschädlich und pflanzliches Protein gesundheitsförderlich ist!

Folsäure

ist fast ausschliesslich in pflanzlichen Nahrungsmitteln enthalten. (Jetzt wissen Sie auch, warum Schwangeren und Babys die zusätzliche Einnahme von Folsäure als Nahrungsergänzung empfohlen wird: Weil in Wirklichkeit die gesundheitsgefährdende omnivore Ernährung eine Mangelernährung ist!)

Eisen

In pflanzlichen Nahrungsmitteln ist sehr viel Eisen enthalten. Wenn Sie Fruchtsäfte mit Vitamin C zum Essen trinken, können Sie die Resorption von Eisen sogar noch steigern. Es stimmt zwar, dass tierliches Hämeisen besser resorbiert wird, allerdings weisen einige Studien auf eine gesundheitliche Gefährdung durch zu viel Hämeisen hin! Eisenmangel wird übrigens in der Regel durch zu hohe Blutverluste verursacht und nicht durch die Ernährung!

Kalzium

In einer abwechslungsreichen pflanzlichen Ernährung ist sogar besonders viel Kalzium enthalten! Damit nicht genug: Das in pflanzlichen Nahrungsmitteln enthaltene Kalzium hat sogar eine bessere Bioverfügbarkeit. Die gesundheitsgefährdenden Aussagen der Ernährungsbetrüger werden auch perfekt als „die Milchlüge“ zusammengefasst. Milch und Milchprodukte wegen Kalzium zu konsumieren, ist genauso dumm, als wenn man Giftpilze wegen der darin enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe verzehren würde.

Omega-3-Fettsäuren

Fisch wegen der Omega-3-Fettsäuren zu verzehren, ist genauso grotesk wie der Verzehr von Milchprodukten wegen des Kalziums. Denn Fisch hat extreme gesundheitliche Nachteile. Fisch ist erheblich mit Umweltgiften wie z. B. Quecksilber belastet. Spanische Universitäten haben die kognitiven Beeinträchtigungen von Kindern, die häufig Fisch essen, in Studien zweifelsfrei nachgewiesen. Das Tierprotein hat zudem die negative Eigenschaft, Entzündungen im Körper zu fördern. Im Gegensatz dazu lassen sich Omega-3-Fettsäuren ganz einfach und gesundheitlich unbedenklich aus pflanzlichen Quellen aufnehmen. Hier bieten sich in erster Linie Leinsamen, aber auch Leinöl an, wobei man bei der Verwendung von Ölen eher gering dosieren sollte. Es gibt mittlerweile auch sehr gute Nahrungsergänzungsmittel auf Algenbasis, die auch die Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA enthalten. Übrigens stammen die Omega-3-Fettsäuren in den Fischen ursprünglich auch aus Algen, denn Fische können selbst keine Omega-3-Fettsäuren bilden.

Die Fakten zeigen eindeutig auf, wie krass die Ernährungslaien und Ernährungsbetrüger lügen und manipulieren. Studien belegen, dass selbst eine ungesunde vegane Ernährung meistens immer noch gesünder ist als eine omnivore Ernährung.

Ernährungsphysiologisch ist es klar, warum eine vegane Ernährung gesünder ist – sogar für unsere Haustiere!

Der in der Regel bessere Gesundheitszustand vegan ernährter Menschen und Haustiere ist ganz einfach erklärbar. Der Unterschied liegt nicht im Nährstoffgehalt, denn Menschen und Tiere erhalten sowohl durch richtig zusammengestellte fleischhaltige Nahrung als auch durch richtig zusammengestellte vegane Lebensmittel alle erforderlichen Nährstoffe. Vergleichende Untersuchungen und Analysen ergeben dies (wie wir weiter oben gesehen) haben ohne den geringsten Zweifel. Der Unterschied zwischen beiden Ernährungsarten und der gleichzeitige enorme Vorteil der veganen Kost liegt vielmehr darin begründet, dass vegane Nahrung im Vergleich zu ominvorer Nahrung viel weniger gesundheitsschädliche (natürliche) Substanzen und weniger Giftstoffe enthält.

Denn nach Untersuchungen des Schweizer Bundesamtes für Gesundheit (BAG) und nach Untersuchungen französischer Gesundheitsforscher stammen bereits in humanen Nahrungsmitteln ca. 92 % aller Giftstoffe aus Tierprodukten! In Tiernahrungsmitteln kommen zusätzlich noch die Schlachtabfälle hinzu, die man Menschen nicht mehr zumuten möchte.

Entscheidend sind aber die Forschungsergebnisse von Professor Dr. T. Colin Campbell und anderer Wissenschaftler, die in Untersuchungen auch an Tieren feststellten, dass gefüttertes Tierprotein der stärkste Förderer von Krebs auch bei Tieren ist. Die von Natur aus in Tierprodukten enthaltenen Hormone sind nach den Ergebnissen vieler wissenschaftlicher Studien ebenfalls starke Förderer des Krebswachstums. Selbst Biofleisch und Biomilch enthalten VON NATUR AUS diese krebsfördernden Substanzen!

Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass tierliches Protein Krebs entstehen und wachsen lässt. Auch die China Study von Professor Dr. Campbell hat dies noch einmal eindrucksvoll wissenschaftlich belegt. Jetzt weiss man auch, warum nur tierliches Protein karzinogen wirkt, nicht aber pflanzliches Protein. Die Aufnahme von Tierprodukten und damit tierlichem Protein verursacht einen enormen Anstieg des Wachstumshormons IGF-1 im Körper, während pflanzliches Protein den IGF-1 Spiegel sogar sinken lässt. Dass dieses Wachstumshormon IGF-1 Krebszellen wachsen lässt, ist seit langem durch Studien belegt.

Aus wissenschaftlicher und medizinischer Sicht ist der Verzehr von Tierprodukten ein hoch effektives „Förderprogramm“ zur Entwicklung der schwersten Krankheiten wie Krebs, koronare Herzkrankheit, Bluthochdruck, Diabetes, Schlaganfall, Demenz, Alzheimer usw. Wie effektiv dieses absurde „Förderprogramm“ ist, zeigen die katastrophalen Erkrankungsraten gerade in den Industrienationen mit ihrem gewaltigen Tierproduktekonsum. Aber auch bei den mit Fleisch ernährten Haustieren ist z. B. die Krebsrate beträchtlich. Schaut man sich die Ergebnisse der ernährungswissenschaftlichen Forschungen an, kann dies alles nicht wirklich überraschen.

Wenn den Kritikern der veganen Ernährung auch die letzten Argumente ausgehen, hört man den Schwachsinn, man müsse gute Kenntnisse über Nahrungsmittel und ihren Nährstoffgehalt haben, damit man sich gesund vegan ernähren könne. Zwar sind gute Kenntnisse und Wissen immer vorteilhaft, trotzdem ist das Argument falsch, weil man keine besonders guten Kenntnisse benötigt. Eine gesunde vegane Ernährung ist so einfach, dass sie jeder Dummkopf umsetzen kann. Letztlich braucht man sich nur an die 7 goldenen Regeln zu halten, die eine Zusammenfassung der Ergebnisse der massgeblichen ernährungswissenschaftlichen Studien und Literatur darstellen: www.vegangesund.info/de/die-7-regeln/

Werden Sie zusammen mit Ihren Haustieren vegan. Sofort und ohne Zwischenschritte. Es ist ganz einfach. Sie ändern lediglich Gewohnheiten. Es ist die wirksamste Methode um auf friedfertige Weise den wichtigsten Beitrag für Klima, Umwelt, Tiere, Menschen und die eigene Gesundheit zu leisten.

Achten Sie aber von Anfang an darauf, eine gesunde vegane Ernährung durchzuführen, so wie sie von Prof. Dr. Campbell, Dr. Esselstyn und mir empfohlen wird. Damit jeder sofort erkennt, wie eine gesunde vegane Ernährung und damit die gesündeste Ernährung ausschaut, habe ich die 7 Hauptregeln einer gesunden veganen Ernährung für die Praxis zusammengefasst und die Website www.vegangesund.info/index.php?id=252&L=0 mit veganen Rezepten konzipiert. So kann jeder sofort eine gesunde vegane Ernährung im Alltag ganz einfach umsetzen.