«Besonders interessant ist dabei der Flächenbedarf: Weil weder Kühe gehalten noch Futtermittel angebaut werden müssten, könnte die Herstellung im Bioreaktor laut Modell bis zu 96 Prozent weniger Land benötigen als die klassische Milchproduktion. Was das konkret bedeuten könnte, zeigt das Beispiel Großbritannien: Würden 20 Prozent der dortigen Milchproduktion auf diese Weise hergestellt, könnten laut Studie rund 859.000 Hektar Fläche frei werden. Die freie Fläche könnte dann für Renaturierung, Siedlungsraum oder den Anbau von anderen Lebensmitteln genutzt werden.»
Anmerkung: Besonders interessant ist dabei für mich, dass keine Kälber und Kühe mehr ein Leben lang gequält und ausgebeutet werden. Zudem wäre auch das Fehlen der gesundheitlich verheerenden Umweltgifte, die sich nachweislich in Kuhmilch befinden, ein bedeutender Vorteil. Wenn das Milchprotein allerdings identisch ist, dann bleibt auch die kanzerogene Wirkung der Milch erhalten. Da die krebsauslösenden Auswirkungen von Tierprodukten den meisten Menschen egal sind, spielt dieser Aspekt wahrscheinlich keine wesentliche Rolle.
https://www.falstaff.com/de/news/milch-aus-dem-labor-kommt-die-kuhmilch-bald-aus-dem-bioreaktor
