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„Der Steuerzahler unterstützte in den vergangenen zehn Jahren jeden Liter Milch mit 57,3 Rappen – bevor er ihn als Konsument noch einmal kauft.“

„Tatsächlich publiziert der Bund seit 1998 eine Lebensmittelpyramide, um zu zeigen, was man in welchen Mengen essen sollte. Entworfen wird diese von der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung (SGE), einem Verein, zu dessen Gönnern auch Emmi, der größte Milchverarbeiter der Schweiz, sowie Milupa, Danone und Nestlé gehören, die allesamt im weltweiten Milch- und Babynahrungssektor tätig sind.“

„Der Agrarökologe Bosshard sagt: ‚Das ist vollkommen absurd.‘ Die Kuh sei sehr ineffizient bei der Verwertung von Kraftfutter und könne nur knapp zehn Prozent davon in Milchbestandteile umwandeln. ‚So werden in den Schweizer Milchställen Nahrungsmittel vernichtet, mit denen zwei Millionen Menschen ernährt werden könnten‘, sagt er. Von diesem ‚Irrsinn‘ würden viele, aber nicht die Bauern und auch nicht die Umwelt profitieren.“

„Kraftfutter für Milchkühe ist nicht nur ineffizient, sondern auch aus Sicht des Marketings gefährlich. Das hat 2017 selbst der Bundesrat in seinem Bericht zum Milchmarkt erkannt. Durch den ‚zunehmenden Kraftfuttereinsatz‘ werde einer der Mehrwerte verwässert, die den hohen Preis von hiesigen Milchprodukten rechtfertigten. Das gelte auch für den hohen Antibiotika-Einsatz und den vergleichsweise hohen Anteil von Anbindeställen in der Schweiz.“

https://www.zeit.de/2019/12/milch-landwirtschaft-kuehe-milchproduktion-subventionen-milchkonsum/komplettansicht