Angemeldet als:
Logo

Helmut Kaplan und seine Werke haben mir erst wirklich verständlich gemacht, was Tierrechte überhaupt bedeuten. Er besass die aussergewöhnliche Fähigkeit, Gedanken logisch, nachvollziehbar und mit einer Klarheit zu entwickeln, die ich bis heute als einzigartig empfinde. Seine Texte waren präzise, konsequent und zugleich so verständlich formuliert, dass sie bei mir einen tiefgreifenden Bewusstseinswandel ausgelöst haben. Das darf man durchaus als genial bezeichnen.

Zwei Dinge haben mich letztlich zum veganen Tierrechtsaktivisten werden lassen: die erschütternden Filme über industrielle Tierhaltung und Schlachthöfe – sowie die Schriften von Helmut Kaplan. Erst daraus entstand bei mir eine intensive Auseinandersetzung mit Ernährung und Gesundheit, weil ich verstehen wollte, ob ein veganes Leben dauerhaft gesund möglich ist. Diese Erkenntnisse haben mein Leben – zu meinem grossen Glück – grundlegend verändert.

Ich hatte auch persönlichen Kontakt mit Helmut Kaplan. Als Mensch war er sicherlich eigenwillig und nicht immer einfach. Doch unabhängig davon bleiben seine Verdienste für die Tierrechtsbewegung und die Genialität seiner Texte unvergessen. Umso bedauerlicher ist es, dass er aus seinem aussergewöhnlichen Potenzial nicht noch mehr gemacht hat. Ich habe damals versucht, auf ihn Einfluss zu nehmen – allerdings völlig ohne Aussicht auf Erfolg.

Da Helmut Kaplan Österreicher war und ihn dort viele Tierfreunde und Weggefährten deutlich besser kannten, möchte ich den eigentlichen Nachruf einem verdienten österreichischen Tierrechtsaktivisten überlassen:

https://martinballuch.com/nachruf-fuer-den-tierrechtspionier-helmut-f-kaplan/