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«Hier zeig sich in glasklarer Deutlichkeit, wo es im System hakt. «Wir müssen also das System ändern – und zwar dringend.» Obwohl die verendeten Tiere einen wirtschaftlichen Verlust für die Landwirte bedeuteten, hielten viele an der Haltungspraxis fest, bei der Tiere verletzt würden oder die Hygiene schlecht sei.»

Anmerkung:

Es hakt nicht im System, das System ist das Problem. Ein System, das auf Versklavung, Vergewaltigung und Mord beruht, wird immer ein Verbrechen bleiben, wie auch immer es reformiert wird.

Wie hoch wären wohl die Ausfälle, wenn nicht Antibiotika in horrenden Mengen verabreicht würden?

«Der Tierschutz, der den Tieren Leid und Schmerz ersparen soll, steht auf dem Papier. In den Ställen stehen millionenfach kranke Tiere. Und in den Regalen und Kühltruhen der Supermärkte liegen ihre Produkte, von denen fast alle, die sie kaufen, glauben, es wären Lebensmittel von gesunden Tieren. Denn Krankheit ist keine deklarationspflichtige Zutat.» – Tierarzt Matthias Wolfschmidt (Foodwatch) in seinem Buch «Das Schweinesystem», 2016, Seite 22

https://www.zeit.de/news/2022-06/04/20-prozent-der-kuehe-und-schweine-verenden-vor-schlachtung