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«Ein neuer Bericht der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zeigt, dass 41 Prozent der untersuchten Lebensmittel Pestizidrückstände enthalten. In mehr als der Hälfte dieser Fälle wurden Rückstände von zwei oder mehr Pestizidwirkstoffen festgestellt. Die Politik verschließt bisher die Augen vor diesem Missstand und akzeptiert ein unkalkulierbares Risiko für die Gesundheit der Verbraucher und für die Umwelt.»

«Das lässt vermuten, dass hier weniger auf die Gesundheit der Verbraucher Rücksicht genommen wird, sondern der wirtschaftliche Nutzen im Vordergrund steht.»

«In 41 Prozent der Proben konnten Pestizidrückstände nachgewiesen werden. Besonders alarmierend ist, dass in über der Hälfte dieser Fälle Mehrfachbelastungen von zwei oder mehr Wirkstoffen vorliegen. In einer Stichprobe von Paprikapulver sind 43 verschiedene Pestizide enthalten, in einer Probe von Erdbeeren 15, von Tomaten und Wein jeweils 14.»

«Im Jahr 2022 wurden auch 6717 Proben von Biolebensmitteln untersucht. Bei 79 Prozent dieser Proben wurden keinerlei Pestizidrückstände nachgewiesen. Bei 18,6 Prozent der Proben liegen die Belastungen innerhalb der gesetzlich zulässigen Grenzwerte und bei 2,4 Prozent wurden diese überschritten.»

«In der ökologischen Landwirtschaft ist der Einsatz von chemisch-synthetischen Pestiziden verboten. Dementsprechend gering ist auch die Belastung von Bioware mit diesen Wirkstoffen. Wenn Sie die Aufnahme von Pestiziden über die Nahrung vermeiden möchten, greifen Sie wo immer möglich zu Lebensmittel aus ökologischer Landwirtschaft. Damit tun Sie nicht nur ihrer Gesundheit etwas Gutes, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Artenschutz.»

https://umweltinstitut.org/landwirtschaft/meldungen/pestizidrueckstaende-in-lebensmitteln/