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“Die französische Regierung fördert die Industrialisierung des Goldabbaus in Französisch-Guayana. Das Projekt in Montagne d’Or, das im Jahr 2018 starten soll, wäre die größte Mine auf französischem Territorium. Sie hätte schwerwiegende Folgen für die Menschen und die Umwelt und würde die Tür für multinationale Bergbaukonzerne öffnen.
 
Es ist ein industrielles Monster: Das Schürfgebiet des Projekts in Montagne d’Or bedeckt 190 Quadratkilometer Land und schafft einen 2,5 Kilometern langen Tagebau; 500 Meter breit, 400 Meter tief. Die Hütte zur Goldextraktion verschlänge 20 Prozent von Französisch-Guayanas jährlichem Stromverbrauch.
 
Für Industrieanlagen dieses Ausmaßes wird Regenwald zerstört und werden wahrscheinlich Gewässer durch Säure belastet. Das größte Risiko geht vom Damm aus, der Millionen Tonnen giftigen Schlamm aufstauen soll. Seit dem Jahr 2000 sind weltweit mindestens 25 solcher Dämme gebrochen. So barst 2015 ein Damm in Brasilien und verursachte eine der schlimmsten Umweltkatastrophen aller Zeiten.
 
In Französisch-Guayana wächst noch unberührter Regenwald, der zum Amazonas-Tiefland gehört und außergewöhnlich artenreich ist. Dieser Naturschatz muss vor derartig zerstörerischen Aktivitäten bewahrt werden.
 
Goldbergbau ist überflüssig. Die Industrie benötigt nur acht Prozent des geförderten Goldes. Durch Recycling wurde im Jahr 2015 dreimal mehr Gold gewonnen.
 
Genehmigt Frankreich die geplante Ressourcenausbeutung, würde ein Präzedenzfall für weitere, zerstörerische Großprojekte geschaffen. Diese Politik widerspricht einer nachhaltigen Entwicklung. Die Bevölkerung wurde in die Planung nicht einbezogen. Vorschriften, die Indigenenvertretung Advisory Council of the Amerindian and Bushinengue zu beteiligen, wurden missachtet.
 
Die Initiative Or de question, in der lokale und nationale Naturschutz- und Menschenrechtsorganisationen zusammengeschlossen sind, fordert von Frankreichs Regierung, Mega-Bergbauprojekte sofort einzustellen. Französisch-Guayanas Wirtschaft muss einen ökologisch und sozial nachhaltigen Entwicklungspfad einschlagen.”
 
Bitte unterstützen sie unsere Petition gegen das schädliche Bergbauprojekt.
 
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