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Porsche: Porsche bietet serienmäßig kein komplett lederfreies Modell an. Der Kunde hat die Möglichkeit, sein Fahrzeug über die Sonderausstattung individuell lederfrei zu konfigurieren. So können die Lederelemente der Innenausstattung gegen Aufpreis durch synthetisches Alcantara ersetzt werden. Für die Zukunft prüft Porsche, lederfreie Modelle serienmäßig einzuführen.

Mercedes-Benz: Daimler bietet in den Baureihen der A-, B, C-, E-Klasse, SLK sowie GLA und GLC Alternativen zu Leder und Stoff an. Auch in den höheren Baureihen können sich Kunden für Fahrzeugausstattungen ohne tierische Komponenten entscheiden. Im Innenraum der neuen E-Klasse verarbeitet Daimler den Recycling-Werkstoff Dinamica aus wiederverwendetem Polyester und wasserbasiertem Polyurethan.

Opel: Opel bietet nur seine Basismodelle ohne Leder an. Bei folgenden Varianten kann der Kunde frei wählen: Opel Adam (Basis), Opel Karl Selection/Edition, Opel Corsa E Selection/Edition, Opel Astra K Selection/Edition, Opel Mokka Selection, Opel Meriva Selection, Opel Zafira Selection, Opel Insignia Selection. Garantien oder Einblick in Verträge mit Zulieferern gibt Opel nicht.

Audi: Bei Audi gehört Leder in vielen Baureihen zur Serienausstattung. Für Tierfreunde stehen Alternativen wie textile Ausstattungen oder synthetische Materialien wie Alcantara zur Verfügung. Selbst bei der Luxuslimousine A8 sind beim „Normal-Sitzpaket” die Sitzbezüge aus Stoff.

BMW: Bei BMW verfügen sämtliche Fahrzeuge serienmäßig über Lederlenkräder. Eine Option „Leder abwählen“ existiert bislang nicht, allerdings mache BMW individuell jeden Wunsch möglich, heißt es. Das Konzept BMW i setzt vor allem auf nachwachsende Rohstoffe.

Volkswagen: VW setzt nach eigener Aussage auf Lederausstattungen. Auf Wunsch gibt es alle Fahrzeuge der Marke Volkswagen zwar auch mit Stoffbezügen. In höheren Ausstattungen ist jedoch zumeist mindestens ein Lederlenkrad an Bord. Dass Schmiermittel, Kunststoffe und andere Materialien tierfrei sind, kann der Konzern nicht garantieren. Gleichwohl würden derzeit „Realisierungsmöglichkeiten” eines veganen Modells geprüft, bei dem „weitgehend” auf den Einsatz von Materialien tierischer Herkunft verzichtet werde, so ein Sprecher der Marke.

Ford: Auch die Ford-Werke stellen bisher verstärkte Nachfrage nach veganen Fahrzeugen fest. „Jedoch wird das Thema mit großem Interesse beobachtet”, heißt es auf Nachfrage. Bei diesen Ford-Modellen wird in den Grundversionen kein Leder in Sitzen, Lenkrädern, Handbremshebeln oder Schaltknäufen verwendet:

Ford Ka+ („Basis” und „Cool and Sound”), Focus („Ambiente”), C-MAX („Ambiente”), Grand C-MAX („Ambiente”), Tourneo Courier („Ambiente”), Tourneo Connect („Ambiente”). Allerdings sind bestimmte optionale Audio- oder Geschwindigkeitsregelanlagen mit Multifunktionslenkrädern verbunden, deren Lenkradkranz mit Leder ummantelt ist.

http://www.motor-talk.de/news/das-tun-deutsche-autohersteller-fuer-veganer-t5842910.html