Vorbemerkung: Da dies meine beiden Lieblingskuchen sind und beide einen hohen gesundheitlichen Wert haben, möchte ich die Rezepte denjenigen zugänglich machen, die vegane Rohkost geniessen möchten. Ich esse übrigens jede Woche beide Kuchen. Je einen 😊
Mohnkuchen
roh, ohne Backen
Rezept von Thomas Weibelzahl
Zutaten
Boden
- 200 g Mandeln
(alternativ: Mandeln, Pecannüsse und Cashews gemischt) - 200 g Datteln (entsteint)
- 3 EL Rohkakao
Belag
- 250 g Mohn (gemahlen)
- 80 g Mandeln oder Cashews (gemahlen)
- Wasser (nach Bedarf)
- 1 Banane
- ca. 250 g Datteln
- 1 Apfel (fein geraspelt)
- 2 TL Vanillepulver
- 2 TL Ceylon-Zimt
- optional: Flohsamenschalen (für bessere Bindung)
Zubereitung
Boden
Mandeln und Datteln im Mixer fein zerkleinern. Rohkakao zugeben und zu einem formbaren Teig verarbeiten. Eine Springform mit Backpapier auslegen und den Teig gleichmässig hineindrücken.
Belag
Mohn fein mahlen. Mandeln oder Cashews, Datteln, Banane und etwas Wasser zu einer cremig-viskosen Masse mixen (nicht zu flüssig). Mohn, Vanille und Zimt unterrühren. Den geraspelten Apfel vorsichtig unterheben.
Die Masse auf dem Boden verteilen, glattstreichen und den Kuchen kühl stellen, bis er fest geworden ist.
Wildheidelbeer–Karottenkuchen
Variante: Wildheidelbeer–Kürbiskuchen · roh
Rezept von Thomas Weibelzahl
Zutaten
Boden
- Zubereitung wie beim Mohnkuchen, jedoch ohne Kakao
Belag
- 400 g Wildheidelbeeren (frisch oder gefroren)
- 400 g Karotten
(alternativ: grüner Hokkaido-Kürbis) - 150 g Cashews oder Mandeln (gemahlen)
- ca. 250 g Datteln
- ¼–½ TL Anis
- 1–2 TL Vanillepulver
- 3–4 EL Flohsamenschalen
Zubereitung
Boden
Den Boden wie beim Mohnkuchen herstellen, jedoch ohne Kakao.
Belag
Alle Zutaten zu einer feinen, homogenen Masse pürieren. Anschliessend die Flohsamenschalen einrühren und die Masse auf dem Boden verteilen.
Den Kuchen kühl stellen, bis er vollständig fest geworden ist.
Varianten und Hinweis
- Mit Karotten: klassischer Wildheidelbeer–Karottenkuchen
- Mit grünem Hokkaido: Wildheidelbeer–Kürbiskuchen
Hinweis zum Originalrezept:
Das Originalrezept enthält 3–5 EL Kokosöl (extra nativ). Für eine leichtere und damit gesündere Variante empfehlen wir jedoch die Zubereitung ohne Öl.
