Angemeldet als:

Dr. med. Henrich
ProVegan Stiftung
www.ProVegan.info

Logo

Allerdings sind vier Ergänzungen / Korrekturen angebracht:

Protein ist alles andere als ungefährlich, wenn Tierprotein in grösseren Mengen konsumiert wird, wie in westlichen Gesellschaften üblich. Tierprotein erhöht den IGF-1-Spiegel und der wiederum das Krebsrisiko. Nachzulesen bei Longo, Campbell etc. Das ist mittlerweile auch unbestritten. Bei Pflanzenproteinen ist das wegen der unterschiedlichen Aminosäuren nicht der Fall. Hier sind Veganer eindeutig im Vorteil.

50 % der Gesamtbevölkerung und 80 % der älteren Bevölkerung weisen laut Unispital Zürich einen Vitamin-D-Mangel auf, obwohl das USZ von unverständlich niedrigen wünschenswerten Spiegeln ausgeht, die wissenschaftlich nicht mehr haltbar sind. Dies betrifft Omnivore und Veganer. Übrigens nutzt in unseren Breitengraden ein Sonnenbad im Winter nichts, weil kein Vitamin D in der Haut gebildet werden kann. Zumindest im Winter muss man supplementieren oder im Sommer gigantischen Spiegel aufgebaut haben.

Eine Supplementierung mit den Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA ist bei jeder Ernährungsweise sinnvoll, weil in der Regel zu viele Omega-6-Fettsäuren (über Speiseöle) konsumiert werden und so die Umwandlung in EPA und DHA stark reduziert ist. Dies gilt für Omnivore und Veganer.

Vitamin B12 ist als wasserlösliches Vitamin ungefährlich, auch in höheren Dosen. Eine Studie hat bei sehr hohen Vitamin B12-Dosen ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko nur bei männlichen Rauchern festgestellt. Für alle anderen Personenkreise gilt das aber nicht! Bei einem Lebensalter von über 50 Jahren sollten / müssen auch Nichtveganer Vitamin B12 supplementieren (wegen mangelnder Resorption im Alter).

https://www.infosperber.ch/gesundheit/ernaehrung/der-veganer-das-mangelwesen/