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Warum drängt die UN darauf?

Zitate:

„Eine weltweite Verschiebung zu einer veganen Ernährung ist unverzichtbar, um die Welt vor dem Hunger, durch hohe Energiekosten verursachte Armut und den schlimmsten Folgen des Klimawandels zu retten“

„Tierprodukte verursachen mehr Schaden, als Baustoffe wie Sand, Beton, Plastik oder Metall herzustellen. Biomasse und Futtermittel für Tiere sind so schädlich, wie fossile Brennstoffe zu verbrauchen.“

„Landwirtschaft, vor allem Fleisch- und Milchprodukte, sind für 70 % des weltweiten Frischwasserkonsums, 38 % des gesamten Landverbrauchs und 19 % der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich.“ (Anmerkung: Laut einer Studie des renommierten WorldWatch Institute ist die Fleisch- und Milchproduktion für über 51% der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich, wenn auch die indirekten Effekte einrechnet)

Haben die (von der Tierindustrie unterwanderten) Regierungen die Bürger darüber informiert? Nein, natürlich nicht! Die staatlich organisierte Korruption unterstützt lieber die Tierindustrie und legt stattdessen gesundheitsschädliche Schulmilchprogramme auf. (CSU Skandalministerin Ilse Aigner macht sogar dreist Werbung für ungesunde Milch und Milchprodukte auf der Website des Verbraucher„schutz“ministeriums!)

Aber man hat die Rechnung ohne Organisationen wie ProVegan gemacht!

Bitte verbreiten Sie diesen Artikel so flächendeckend wie möglich!

Originalartikel:

http://www.guardian.co.uk/environment/2010/jun/02/un-report-meat-free-diet

Hier die deutsche Übersetzung des Artikels:

UN drängt auf einen globalen Wechsel zu einer fleisch- und milchfreien Ernährung

Ein verminderter Konsum von Tierprodukten ist notwendig, um die Welt vor den schlimmsten Folgen des Klimawandels zu retten, so der UN-Bericht.

Eine weltweite Verschiebung zu einer veganen Ernährung ist unverzichtbar, um die Welt vor dem Hunger, durch hohe Energiekosten verursachte Armut und den schlimmsten Folgen des Klimawandels zu retten, dies besagt ein aktueller UN-Bericht.

Da die Weltbevölkerung bis 2050 auf geschätzte 9,1 Milliarden ansteigen wird, sind westliche Ernährungen, die reich an Fleisch und Milchprodukten sind, laut dem Bericht des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), dem internationalen Ausschuss für nachhaltiges Ressourcenmanagement, nicht nachhaltig.

Er besagt: “Die Folgen der Landwirtschaft werden voraussichtlich beträchtlich durch den Bevölkerungsanstieg und die Zunahme von Tierprodukten ansteigen. Anders als bei fossilen Brennstoffen, ist es schwierig nach Alternativen zu suchen: Menschen müssen essen. Eine bedeutende Verminderung der Auswirkungen wäre nur mit einem bedeutenden Wandel der weltweiten Ernährung möglich, weg von Tierprodukten.“

Professor Edgar Hertwich, der Hauptautor des Berichtes, sagte: „Tierprodukte verursachen mehr Schaden, als Baustoffe wie Sand, Beton, Plastik oder Metall herzustellen. Biomasse und Futtermittel für Tiere sind so schädlich, wie fossile Brennstoffe zu verbrauchen.“

Die Empfehlung folgt dem Ratschlag von Lord Nicholas Stern, dem ehemaligen Berater der Labour-Regierung, aus dem letzten Jahr über die Ökonomie des Klimawandels, dass vegetarische Ernährung für den Planeten besser ist. Dr. Rajendra Pachauri, Vorsitzender des Weltklimarates (IPCC), hat ebenfalls die Menschen dazu angehalten, einen fleischfreien Tag pro Woche einzulegen, um den CO2-Ausstoss zu vermindern.

Der Expertenausschuss stufte Produkte, Rohstoffe, wirtschaftliche Aktivitäten und Transport in Bezug zu ihrer Umweltauswirkung ein. Landwirtschaft war auf einer Stufe mit dem Verbrauch fossiler Brennstoffe, weil beide mit erhöhtem wirtschaftlichen Wachstum ansteigen, so erklärten sie es.

Ernst Ulrich von Weizsäcker, ein Umweltwissenschaftler und Co-Vorsitzender des Ausschusses, sagte: „Steigender Wohlstand löst einen Wechsel in der Ernährung zu Fleisch- und Milchprodukten aus – die heutigen Nutztiere konsumieren einen Grossteil der Weltgetreideernte und als Folge eine grosse Menge Frischwasser, Düngemittel und Pestizide.“

Sowohl Energie als auch Landwirtschaft müssten vom wirtschaftlichen Wachstum „entkoppelt“ werden, weil Umweltauswirkungen um ungefähr 80 % steigen, wenn sich das Einkommen verdoppelt, begründet der Report.

Achim Steiner, der Untergeneralsekretär und Exekutivdirektor des UNEP, sagte: „Das Entkoppeln von Wachstum und der Verschlechterung der Umwelt ist Aufgabe Nummer Eins, denen Regierungen in einer Welt mit steigender Population, steigendem Einkommen, steigender Konsumnachfrage und der andauernden Herausforderung von Armutsminderung gegenüberstehen.“

Der Ausschuss, der sich auf zahlreiche Studien bezog, inklusive dem Millennium Ecosystem Assessment, zitiert die folgenden Dringlichkeiten auf die Umwelt als Prioritäten für die Regierungen auf der gesamten Welt: Klimawandel, Wandel des Lebensraums, Verschwendung von Stickstoff und Phosphor in Düngemitteln, Überfischung, Ausbeutung der Wälder und anderer Ressourcen, invasive Spezien, unsicheres Trinkwasser und Abwasser- und Abfallentsorgung, Bleiaussetzung, städtische Luftverschmutzung und berufsbedingte Aussetzung partikelförmiger Substanzen.

Landwirtschaft, vor allem Fleisch- und Milchprodukte, sind für 70 % des weltweiten Frischwasserkonsums, 38 % des gesamten Landverbrauchs und 19 % der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Dies besagt der Report, der in die Wege geleitet wurde, um mit dem UN-Weltumwelttag am Samstag zusammenzutreffen.

Letztes Jahr sagte die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, dass die Lebensmittelproduktion bis 2050 weltweit um 70 % zunehmen müsste, um die ansteigende Weltbevölkerung zu ernähren. Der Ausschuss sagt, dass höhere Erträge in der landwirtschaftlichen Effizienz von dem zu erwartenden Bevölkerungswachstum überwältigt werden.

Prof. Hertwich, der ebenfalls der Direktor des industriell ökologischen Programms an der Technisch-Naturwissenschaftlichen Universität Norwegens ist, sagte, dass die Entwicklungsländer – in denen ein grosser Teil des Bevölkerungswachstums stattfinden wird – dem westlichen Muster von steigendem Konsum nicht folgen dürften: „Entwicklungsländer sollten unserem Beispiel nicht folgen. Aber es liegt an uns, die Technologien zu entwickeln, sagen wir, in erneuerbare Energien oder Bewässerungsmethoden.“

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