Angemeldet als:

Dr. med. Henrich
ProVegan Stiftung
www.ProVegan.info

Logo

„Die Leute, sagt Tebel, wollten einerseits viel Platz und Liebe für die Schweine. Sie verlangten nach Zuchtmethoden in Bioqualität, nach Bauernhöfen, die in das romantische Bild von Landwirtschaft passen. Wenn sie aber in den Supermarkt gingen, kauften sie kiloweise konventionelles Fleisch. 60 Kilogramm Fleisch essen die Deutschen pro Kopf und Jahr im Durchschnitt. Der Marktanteil für Biofleisch liegt lediglich bei rund 1,5 Prozent. Warum, fragen die Tebels, sollten die Bauern Fleisch für einen Markt produzieren, den es nicht gibt? Wenn der Markt eben schnell und billig verlangt, warum sollten die Bauern nicht schnell und billig produzieren?“

„Gerade bekommen alle Tiere Antibiotika ins Futter gemischt. Es sind Leptospiren im Stall, eine hartnäckige Infektionskrankheit.“

„Aber hilft es nicht, wenn die Schweine wenigstens ein bisschen mehr Platz bekommen, wenn die Bedingungen für die Aufzucht strenger werden? Tebel schüttelt den Kopf. Dann würde sich die Zucht angesichts eines globalen Marktes in Deutschland nicht mehr lohnen. Dann würde das billige Fleisch eben aus Rumänien oder Bulgarien kommen.“

http://www.zeit.de/gesellschaft/2017-05/tierschutz-landwirtschaft-ferkelzucht-prezier-niedersachsen/komplettansicht

Diesen Beitrag als Podcast anhören

Community
Ja Nein