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«In jüngerer Zeit zeigen allerdings immer mehr Studien die herausragende Bedeutung von Vitamin D für die allgemeine Körpergesundheit und den Zusammenhang mit einer Vielzahl chronischer Erkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2 oder Hypertonie und anderen kardiovaskulären Erkrankungen.»

«Interessanterweise exprimiert die Mehrheit der Körperzellen Vitamin-D-Rezeptoren auf ihrer Oberfläche, was die Bedeutung von Vitamin D weit über das Skelettsystem hinaus aufzeigt.»

«Diese antiinflammatorische und immunmodulierende Wirkung könnte seine Bedeutung für die Prävention und Therapie infektiöser und chronischer Erkrankungen erklären.»

«Insgesamt spricht vieles dafür, dass Vitamin D Leistung und Regeneration fördert und die Verletzungsanfälligkeit senkt.»

«Da die endogene Vitamin-D-Synthese in den meisten Fällen aufgrund limitierter Sonnen­bestrahlung unzureichend ist, sollte der Vitamin-D-Bedarf des Körpers exogen in Form von Nahrung oder Nahrungsergänzungsmitteln erfolgen. Allerdings reicht die Einnahme von Vitamin D über die Ernährung nicht aus, weshalb eine weltweite, meist unterschätzte Pandemie des Vitamin-D-Mangels besteht.»

«Die US-amerikanische Organisation GrassrootsHealth sammelte Daten über die Unbedenklichkeit einer täglichen ­Dosis von 10.000 IE/d, ohne unerwünschte Nebenwirkungen zu beobachten.»

«Eine Sichtung der Sicherheitsdaten in randomisierten kontrollierten klinischen Studien mit einer Tagesdosis von 5.000 bis 10.000 IE/d zeigte keine Vitamin-D-Intoxikation. Lediglich in Studien aus den 1930er- und 1940er-Jahren mit extrem hohen Tagesdosen von Vitamin D zwischen 60.000 und 600.000 IE/d wurde über Hyperkalzämie als Folge der unphysiologisch hohen Dosen berichtet.»

https://sportaerztezeitung.com/rubriken/ernaehrung/2925/schluesselelement-vitamin-d/