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Dr. med. Henrich
ProVegan Stiftung
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Alles schläft, einsam wacht
nur das Schlachtvieh im Schlachthof
nur das Ferkel in der Tierfabrik
nur das Huhn hinter Gitter
nur die enthornte Kuh an der Kette
nur das Mastkalb im finsteren Verlies
nur die Gans mit kranker Stopfleber
nur das Fohlen auf seiner Todesfahrt
nur das Pelztier im Käfig
nur das Versuchstier im Labor
nur die vom Menschen geschundene Kreatur …………………….

Einsam wachen unsere gemarterten Mitgeschöpfe rund um die Welt, während wir Christen bei Kerzenlicht feierliche Weihnachtslieder singen…., während unsere Sprösslinge das traditionelle Krippenspiel mit Ochs und Esel spielen…., während wir uns den Bauch mit Leichenteilen von Ochs und Esel füllen, mit Spanferkel, Huhn und Gans.

Frohe Weihnachten

Wir Wohlstandsmenschen sind zur „besinnlichen“ Weihnachtszeit mehr denn je von unserer Genusssucht besessen und in unserem Konsumrausch gefangen. Abermillionen Tiere der verschiedensten Art werden im Akkord für unsere Gaumenfreuden umgebracht und am Fliessband festlich verpackt, um im Supermarkt tonnenweise als Weihnachtsdelikatessen angeboten zu werden. Wissen wir die Geburt des Christkindes im Stall zu Bethlehem – bei den Tieren – nicht sinnvoller zu feiern? Fragt überhaupt noch jemand nach dem Sinn, oder zählen nur noch Kommerz und Lifestyle? Bei Umfragen hat sich gezeigt, dass Jugendliche das Weihnachtsfest nur noch mit Geschenken und gutem Essen assoziieren! Würde das Göttliche, wenn es heute noch einmal in diese erbarmungslose Welt käme, sich nicht abermals bei den Tieren niederlassen?

An Weihnachten werden nicht nur Berge von Tierleichen verschlungen – ein Bombengeschäft für die Fleischindustrie – sondern auf vielen Wunschzetteln stehen auch lebendige Kuschel- und Schmusetiere, die in der Zoohandlung oder beim Züchter erhältlich sind. Diese beseelten, sensiblen Wesen können nach Belieben als Kumpel, Tröster, Therapeut oder Helfer eingesetzt oder auch ausgesetzt werden. Wie das Tier sich in der Rolle fühlt, in die es vom Besitzer gezwungen wird, interessiert kaum. Hauptsache, der Mensch profitiert vom Tier. Ein gigantischer Industriezweig sorgt dafür, dass mit Hund, Katz & Co. Gewinne in Milliardenhöhe erwirtschaftet werden.

Frohe Weihnachten

Und was ist mit den zahllosen Geschöpfen, die als „Nutztiere“ gebrandmarkt in Tierfabriken elendiglich dahin vegetieren bis zu ihrem gewaltsamen Tod? Wer denkt zur Weihnachtszeit – oder überhaupt zu irgendeiner Zeit – an diese Gepeinigten und Entwürdigten, die täglich auf den Tellern einer rapide wachsenden Weltbevölkerung landen? Wer hat eine Ahnung vom langen Leidensweg eines Hamburgers oder Schnitzels, einer Gänseleber oder eines Weihnachtsbratens? Weder im Elternhaus noch in der Schule wird das Leiden der Tiere für die Gaumenfreuden der Menschen je thematisiert. Aus diesem Grund haben wir die Stiftung für Ethik im Unterricht ins Leben gerufen, um Kinder und Jugendliche – die Erwachsenen von morgen – für ihre Mitgeschöpfe zu sensibilisieren.

Tiere schützen und Tiere essen, wie geht das zusammen?
Weil selbst „tierliebende“ Menschen Tiere essen, hat sich eine ganz perfide Doppelmoral im menschlichen Bewusstsein eingenistet: Man kann doch Tiere lieben und schützen und sie trotzdem töten und essen. Nicht nur die scheinheiligen Lustmörder – wie etwa die Jäger und ihre Kommilitonen – frönen dieser Doppelmoral, sondern das ganze Volk samt seinen Politikern und Geistlichen. Selbst viele „Tierschützer“ verzehren ihre Schützlinge und denken sich nichts dabei! Und damit schon kleine Kinder sich mit dieser Doppelmoral arrangieren, dafür sorgt die Nahrungsmittelindustrie, indem sie bereits der Bébénahrung Tierleichenteile beimischt. So sichert sie sich schon früh ihre zukünftige Kundschaft, denn sie weiss sehr wohl, dass Fleischgenuss süchtig macht. Fleisch ist entgegen allen Behauptungen kein unentbehrliches Nahrungsmittel, kein „Stück Lebenskraft“ wie uns die gewerbsmässigen Ausbeuter der Tiere weismachen wollen, sondern ein Genussmittel das krank macht.

Ist Tierschutz letztlich für die Katz?
Noch nie gab es so viele Tierschutzorganisationen wie heute, die mittels Infoständen, Zeitungsannoncen, Radiosendungen, Internet, Protestmärschen, Mahnwachen, Gedrucktem und Gesprochenem auf das Verbrechen am Tier aufmerksam machen. Doch trotz all dieser Aktivitäten und der Abermillionen Spendengelder ist es bis heute nicht gelungen, auch nur ein einziges der „Schandmale“ wie Tierversuche, Tierfabriken, Schlachthöfe oder Tiertransporte aus der Welt zu schaffen. Im Gegenteil: Das Tierleiden wächst und wächst ebenso rapide wie die Weltbevölkerung.

Wie innen, so aussen
Bevor sich in der Welt etwas verändern kann, muss sich zuerst im menschlichen Bewusstsein etwas verändern. Wenn nur wenige Individuen in ihren Herzen Mitgefühl und Barmherzigkeit kultivieren und auf Gewalt und Qualfleisch verzichten, so genügt diese vereinzelte Geisteshaltung nicht, um Tierfabriken niederzureissen. Erst wenn der Geist vieler Gleichgesinnter sich zu einer grossen, bewegenden Kraft zusammenballt, werden Schlachthöfe, Schlachtfelder und andere Mördergruben aus der Welt gefegt. Die Aussenwelt ist immer ein Spiegelbild unserer Innenwelt. Statt zu verzweifeln, können wir mit Geduld und Ausdauer am Aufbau dieser transformierenden Kraft arbeiten! Wir können unseren Kindern und Enkelkindern Gewaltlosigkeit und Erbarmen vorleben und eine gesunde Ernährung ohne Tierleiden. Mit der Zeit wird das menschliche Bewusstsein sich so sehr verfeinern, dass es gar keine tierische Nahrung mehr begehrt. Dann werden viele Seuchen, Plagen und Leiden, die wir Heutigen aus Profitgier, Unwissenheit und Lieblosigkeit über die Erde und ihre Bewohner gebracht haben, heilen, und es wird endlich Weihnachten werden für Mensch und Tier!

Erica Kalika Blöchlinger, 83 Jahre

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