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Die Studie von Hulscher et al. untersuchte veröffentlichte Obduktionsberichte von Menschen, die nach einer COVID-19-Impfung an einer Herzmuskelentzündung (Myokarditis) verstorben waren. Die Autoren wollten herausfinden, welche typischen Befunde bei tödlicher impfassoziierter Myokarditis auftreten und ob sich gemeinsame Muster erkennen lassen. Die Forscher durchsuchten medizinische Datenbanken nach veröffentlichten Autopsiefällen.

  • Insgesamt wurden 28 Todesfälle aus 14 Publikationen analysiert.
  • Berücksichtigt wurden nur Fälle mit:
    • bestätigter Myokarditis,
    • zeitlichem Zusammenhang zur COVID-19-Impfung,
    • und vollständigen Obduktionsdaten.
  • Das Durchschnittsalter der Verstorbenen lag bei etwa 44 Jahren.
  • Die meisten Betroffenen waren männlich.
  • Die Symptome begannen meist innerhalb weniger Tage nach der Impfung.
  • Der Tod trat häufig plötzlich auf, oft durch Herzrhythmusstörungen.

Die Autopsien zeigten:

  • Entzündungen des Herzmuskels,
  • Schädigungen von Herzmuskelzellen,
  • Ansammlungen von Immunzellen im Herzgewebe,
  • teilweise Beteiligung des Reizleitungssystems des Herzens.

Die Entzündung war häufig:

  • multifokal (an mehreren Stellen),
  • vor allem in den Herzkammern lokalisiert,
  • und überwiegend von Lymphozyten geprägt.

In den meisten Fällen fanden die Autoren keine andere eindeutige Todesursache.

Die Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass die untersuchten Fälle charakteristische Merkmale einer tödlichen Myokarditis nach COVID-19-Impfung zeigen. Sie betonen die Bedeutung sorgfältiger Diagnostik und weiterer Forschung zu möglichen Mechanismen dieser seltenen Komplikation.

Referenz: Hulscher N, Hodkinson R, Makis W, McCullough PA. Autopsy findings in cases of fatal COVID-19 vaccine-induced myocarditis. ESC Heart Fail. 2025 Oct;12(5):3212-3225. doi: 10.1002/ehf2.14680. Epub 2024 Jan 14. PMID: 38221509; PMCID: PMC12450757.