Angemeldet als:
Logo

Die Übersichtsarbeit von Goldman und Nagra untersucht, ob und auf welche Weise eine pflanzliche Ernährung die körperliche Attraktivität beeinflussen kann. Dabei werden Ergebnisse aus Studien zu Gesichtserscheinung, Körpergeruch und Körperzusammensetzung zusammengeführt. Es handelt sich nicht um eine neue klinische Studie, sondern um eine Übersichtsarbeit, die bereits veröffentlichte Forschung zusammenfasst:

  • Mehr Obst und Gemüse verbessert das Hautbild. Eine hohe Aufnahme carotinoidreicher Lebensmittel (z. B. Karotten, Tomaten, Paprika, Spinat) kann die Haut innerhalb weniger Wochen leicht goldgelb färben. Diese Färbung wird von vielen Menschen als gesünder und attraktiver wahrgenommen.
  • Die Ernährung beeinflusst den Körpergeruch. Mehrere Studien zeigen, dass eine pflanzenbetonte Ernährung mit einem angenehmer wahrgenommenen Körpergeruch verbunden ist. Als Ursache werden Veränderungen der Schweisszusammensetzung und des Stoffwechsels diskutiert.
  • Eine pflanzenbetonte Ernährung erleichtert ein gesundes Körpergewicht. Da sie häufig ballaststoffreich und energieärmer ist, kann sie helfen, Übergewicht zu vermeiden oder abzubauen. Ein gesundes Körpergewicht wird in vielen Studien ebenfalls mit höherer Attraktivität in Verbindung gebracht.

Die Autoren argumentieren, dass Menschen sich oft stärker von sichtbaren und kurzfristig wahrnehmbaren Vorteilen motivieren lassen als von langfristigen Gesundheitsrisiken. Deshalb könnte der Hinweis, dass eine gesunde Ernährung das Aussehen und den Körpergeruch positiv beeinflussen kann, Menschen zusätzlich motivieren, mehr pflanzliche Lebensmittel zu essen.

Die vorhandene Forschung spricht dafür, dass eine überwiegend pflanzliche Ernährung mehrere Merkmale positiv beeinflussen kann, die Menschen mit Gesundheit und Attraktivität verbinden – insbesondere Hautfarbe, Körpergeruch und Körpergewicht. Die Autoren sehen darin einen zusätzlichen Ansatz, gesunde Ernährung attraktiver zu vermitteln.

Referenz: Goldman D, Nagra M. The role of plant-forward diets in physical attractiveness: integrating facial, olfactory, and morphological signals for health behavior change. Recent Prog Nutr. 2026;6(2):010. doi:10.21926/rpn.2602010.