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„In keinem Bereich wird die Heuchelei der großen Wirtschaftsnationen, die sich offiziell dem freien Handel verschrieben haben, deutlicher als bei der Hochseefischerei.“

„Bis zu 35 Milliarden US-Dollar machen diese Staatsgeschenke jährlich aus: Sie ermöglichen es den Kapitänen der schwimmenden Fischfabriken, auch weite Strecken profitabel zu befahren, um in fischreichen, aber inzwischen gefährdeten Regionen vor allem vor Afrika oder gar illegal in den nationalen Schutzzonen afrikanischer Staaten zu wildern. ‚Erst durch die Treibstoffsubventionen rechnet es sich für die Flotten, den Fischen in jedem Winkel der Weltmeere nachzujagen‘, sagt Anna Holl-Buhl von der Umweltschutzorganisation WWF: ‚Wer die Anfahrt selbst bezahlen muss, tut sich wesentlich schwerer, die Fischbestände auf hoher See oder vor der Küste weit entfernter Drittstaaten zu plündern.‘“

„Dass diese auch noch mit Subventionen versorgt werden, sei ungefähr so, wie wenn ein Staat Bankräubern die Fluchtfahrzeuge finanziere, meint Greenpeace.“

„Um die Staatsknete abzugreifen, legen sich Flottenbesitzer immer mehr Schiffe zu und verschlimmern damit die Überfischung der Weltmeere noch weiter. Nach Angaben der Welternährungsorganisation FAO sind bereits ein Drittel aller Meeresbestände überfischt, weitere fast 60 Prozent sind an der Grenze ihrer Belastbarkeit angelangt.“

http://www.fr.de/wirtschaft/ueberfischung-subventionen-fuer-pluenderer-der-meere-a-1405252

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