«Sollte man eine Prüfung machen müssen, bevor man sich ein Haustier zulegt? Ein “Tierführerschein” war Thema auf dem Tierärztekongress. Bisher gibt es ihn nur in Niedersachsen – bald auch anderswo?»
«Ein Hund kostet über seine gesamte Lebensspanne etwa 20.000 Euro, schätzt der Deutsche Tierschutzbund. Bei Unfällen oder Operationen können auch schnell ein paar Tausend Euro hinzukommen.»
«Wie genau so ein “Tierführerschein” aussehen könnte, ist noch Gegenstand von Diskussionen. Vorstellbar wäre eine Kombination aus theoretischen und praktischen Inhalten, teilweise auch digital vermittelt. Doch was die Details betrifft, gingen die Meinungen in der Tierärzteschaft noch weit auseinander, erklärt Cermak. Einigkeit bestehe darüber, dass die Schulung freiwillig und nicht verpflichtend sein sollte.»
Anmerkung: Mir mich ist es unerträglich, dass jeder Vollidiot ohne Eignung und ohne ausreichend Kenntnisse sich ein Tier anschaffen kann. Tierhaltung an sich ist schon ein ethisches Problem. Ausnahme: Tiere aus dem Tierschutz adoptieren, für die es keinen anderen Ausweg gibt. Aber Tiere zu züchten, damit der Mensch sie sich zulegen und als Sklaven missbrauchen kann, ist ethisch verwerflich. Noch verwerflicher ist, fortwährend Tiere zu züchten, obwohl in vielen Ländern die Tierheime und die Strassen voller Tiere sind.
https://www.tagesschau.de/wissen/haustiere-tierfuehrerschein-tieraerztekongress-100.html
