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Dieser „Selbstversuch“ ist wieder einmal ein gutes Beispiel. Deshalb durchaus lesenswert. Höhepunkt:

„Nach vier Wochen hat sich mein Körpergefühl nicht merklich verändert und mit meinem Sojakonsum aus gentechnisch veränderten Bohnen, auch das hab ich bei dem Studieren der Inhaltsstoffe festgestellt, habe ich auch kaum zur Verbesserung der Umwelt beigetragen. Vielmehr habe ich den Eindruck, dass vegane Ernährung viel Raum für Selbstdarsteller auf einer Bühne der Eitelkeiten bietet. Auf dieser Bühne wird jedes Frühstücksei zum politischen Statement überhöht und unvernünftiger Genuss verpönt. Dabei beweist doch jeder Milchkaffee, wie lecker Unvernunft sein kann.“

Mir ist in Deutschland kein Anbieter von gentechnisch verändertem Soja für die humane Ernährung bekannt, da in Europa dafür nur Bio-Soja verkäuflich ist. Selbst wenn jemand Gen-Soja verspeisen würde, wäre dies ein riesiger Gewinn für die Umwelt. Denn um ein Kilogramm Rindfleisch zu erzeugen, sind etwa 16 Kilogramm Soja oder Getreide notwendig. Für die Umwelt ist es daher ein gigantischer Gewinn, wenn man direkt das Soja essen würde. Bekanntlich werden etwa 98 % der weltweiten Sojaernte als Futter für die „Nutztiere verwendet. Aber in Zeiten von „Fake-News-Journalismus“ darf jeder journalistische Laie jeden Unsinn in der Presse verbreiten.

https://www.noz.de/lokales-dk/delmenhorst/artikel/1184109/vegan-leben-ein-selbstversuch-in-delmenhorst

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