«Nicht zugelassene Pestizide kommen per Import zurück in den Handel. Foodwatch fand sie in Reis, Tee und vor allem in Gewürzen.»
«Auf dem Acker sind sie verboten, im Regal weiter erlaubt: Pestizide, die in der EU nicht zugelassen sind, gelangen über Importe wieder zurück in die Supermärkte.»
«Das Labor fand in insgesamt 64 Produkten 53 verschiedene Pestizide, darunter 27, die in der Europäischen Union nicht zugelassen sind. Viele der Produkte aus Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Österreich enthielten mehr als einen verbotenen Wirkstoff.»
«Alle von Foodwatch analysierten Proben von Paprika, Chili und Kreuzkümmel (Cumin) enthielten wenigstens ein nicht zugelassenes Pestizid.»
«Auch bei Tee fanden die Labore zahlreiche Rückstände. Von 14 untersuchten Grün- und Weisstees enthielten 13 mindestens ein in der EU verbotenes Pestizid.»
Anmerkung: Ob ich durch zugelassene oder nicht zugelassene Pestizide krank werde, das macht keinen Unterschied. Der Konsument geht gewöhnlich davon aus, dass zugelassene Pestizide unbedenklich seien. Das ist aber Unsinn. Zugelassen werden die Pestizide von den Firmen, die die besten Beziehungen zur Politik und den Zulassungsbehörden haben und die besten manipulierten Studien zu ihren Pestiziden präsentieren können. Siehe das absurde Schauspiel rund um Glyphosat. Ich empfehle deshalb, nur Bioprodukte zu konsumieren, obwohl ich mir keine Illusionen darüber mache, dass man manchmal auch bei Bioprodukten betrogen wird und deshalb Pestizide ungewollt aufnimmt. Aber immerhin bin ich bei Bioprodukten weniger belastet.
https://www.infosperber.ch/gesundheit/ernaehrung/verbotene-pestizide-im-lebensmittelregal/
