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Wenn ich solche Nachrichten lese, dann frage ich mich, warum Trump und der Papst nicht verurteilen, dass täglich 6.000 – 43.000 Kinder an Hunger sterben, während ca. 40 % der weltweit gefangenen Fische, ca. 50 % der weltweiten Getreideernte und ca. 98 % der weltweiten Sojaernte an die „Nutztiere“ verfüttert werden, was zum grossen Teil sogar aus den “Hungerländern” stammt. 80% der hungernden Kinder leben in Ländern, die einen Nahrungsüberschuss produzieren, doch die Kinder bleiben hungrig und verhungern, weil der Getreideüberschuss an Tiere verfüttert bzw. exportiert wird. Diese Gleichgültigkeit gegenüber diesen Kindern ist schlimm. Am schlimmsten ist aber, dass fast alle Menschen in den westlichen Industrienationen dieses Massensterben durch ihren Konsum von Tierprodukten mit einer selbstverständlichen Skrupellosigkeit verursachen, die einen schier fassungslos zurücklässt.

Jean Ziegler, ehemaliger Schweizer Nationalrat und UNO-Sonderbeauftragter für das Recht auf Nahrung: „Ein Kind, das heute an Hunger stirbt, wird ermordet.“

Philip Wollen, ehemaliger Vizepräsident der Citibank: „Wenn ich um die Welt reise, sehe ich, wie arme Länder ihr Getreide an den Westen verkaufen, während ihre eigenen Kinder in ihren Armen verhungern. Und der Westen verfüttert dieses Getreide an ihre ‚Nutztiere‘. Nur damit wir ein Steak essen können? Bin ich denn der einzige, der sieht, dass das ein Verbrechen ist? Glauben Sie mir, jedes Stück Fleisch, das wir essen, ist ein Schlag in das verweinte Gesicht eines hungrigen Kindes. Wenn ich diesem Kind in die Augen blicke, wie kann ich dann noch schweigen?“

https://www.welt.de/vermischtes/article166313305/Das-lange-Sterben-des-Charlie-Gard.html

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