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Doch nutzt das den Betroffenen grossartig? Wäre es nicht besser, Alzheimer und andere Demenzformen erst gar nicht entstehen zu lassen?

Das ist der wissenschaftliche Stand zu Alzheimer und Demenz:

Milch erhöht Alzheimer Risiko
Dies ist das Ergebnis einer Studie des „Taub Institute For Research On Alzheimer‘s Disease“ an der New Yorker Columbia-Universität. Fettreiche Milch und Milchprodukte, wie z. B. Butter und Käse, fördern Alzheimer. Zur gesunden Ernährung gehören demnach vorwiegend Gemüse, Nüsse und frisches Obst.

Referenz: http://www.naanoo.com/live/enthullt-milch-erhoht-risiko-fur-alzheimer-gnimed

Studie: Übergewicht und eine erhöhte Aufnahme von gesättigten tierlichen Fettsäuren, Cholesterin und Eisen sind für Alzheimer verantwortlich.
Der westliche Ernährungsstil mit der erhöhten Aufnahme tierlicher gesättigter Fette, Cholesterin und Eisen verursacht nun auch in den Entwicklungsländern vermehrt Alzheimer.

Nach einer neuen Studie, die im „Journal of Alzheimer Disease“ veröffentlicht wurde, ist der steigende Konsum von gesättigten tierlichen Fetten in den Entwicklungsländern mit einer steigenden Erkrankungsrate an Alzheimer verbunden. Die Forscher analysierten Ernährungsdaten von Populationen im Alter von 65 Jahren und älter in Japan und in acht Entwicklungsländern wie Indien, China und Brasilien. Wenn der Konsum von tierlichen Fetten und der Kalorienverbrauch erhöht wird, dann steigen auch die Fälle von Adipositas und Alzheimer an. Laut dem Autor der Studie, sind für das Demenzrisiko Übergewicht und eine erhöhte Aufnahme von gesättigten tierlichen Fettsäuren, Cholesterin und Eisen verantwortlich.

Grant WB. Trends in diet and Alzheimer’s disease during the nutrition transition in Japan and developing countries. J Alzheimers Dis. Published ahead of print September 13, 2013.

http://www.pcrm.org/health/medNews/western-diets-alzheimers-developing-countries

Studie: Alzheimer und Ernährung
Fettreiche Ernährung fördert im Gehirn die Entstehung von Proteinen, die im Zusammenhang mit Alzheimer stehen.

Eine fettreiche Ernährung mit einem hohen glykämischen Index erhöht die Konzentration von Proteinen im Gehirn, die mit Alzheimer in Verbindung stehen. Dies ergab eine neue Studie, die von der American Medical Association veröffentlicht wurde. Forscher an der Universität von Washington teilten ältere Erwachsene, von denen einige schon milde kognitive Beeinträchtigungen aufwiesen, in zwei Gruppen ein: Eine Gruppe mit einer fettreichen Ernährung und einem hohen glykämischen Index und die andere Gruppe mit einer fettarmen Ernährung und einem niedrigen glykämischen Index. Innerhalb von vier Wochen erhöhte die fettreiche Diät die Produktion des Proteins Ass, das eng mit einem erhöhten Alzheimer-Risiko verbunden ist. Die fettarme Diät hatte den gegenteiligen Effekt. Ein begleitender Kommentar in der Zeitschrift unterstützt die Feststellung, dass die Wahl der Ernährung den Gehirnstoffwechsel schnell und effektiv beeinflusst.

Referenz: Hanson AJ, Bayer-Carter JL, Green PS, et al. Effect of apolipoprotein E genotype and diet on apolipoprotein E lipidation and amyloid peptides. JAMA Neurol. Published ahead of print June 17, 2013.
Blacker D. Food for thought. JAMA Neurol. Published ahead of print June 17, 2013.

Amerikanische Studien ergaben, dass Personen, die Fleisch, Geflügel und Fisch verzehren, ein mehr als doppelt so hohes Risiko haben, eine Demenzerkrankung zu entwickeln. Langjährige Fleischesser haben sogar ein mehr als dreimal so hohes Risiko für eine Demenz.

Referenz: Geim P, Beeson WL, Fraser GE. The incidence of dementia and intake of animal products: Preliminary findings from the Adventist Health Study. Neuroepidemiology. 1993;12:28-36.

http://www.welt.de/gesundheit/article123443231/Vitamin-E-kann-Verlauf-von-Alzheimer-verzoegern.html

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