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Dr. med. Henrich
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Der Grund ist nicht in erster Linie der Nährstoffgehalt. Denn alle essentiellen Nährstoffe kann man auch in ausreichender Menge durch eine abwechslungsreiche omnivore Ernährung erhalten. Wertet man aber die ernährungswissenschaftlichen Studien aus, so erkannt man sofort, dass der besondere gesundheitliche Wert der veganen Ernährung in dem fast völligen Fehlen extrem gesundheitsschädlicher Substanzen begründet ist:

  • Hormone in Milch, Milchprodukten und Fleisch steigern den Hormongehalt im menschlichen Organismus und vergrössern dadurch massiv das Risiko für Krebs und andere schwerwiegende Erkrankungen.
  • Tierprotein, insbesondere Kasein (mit 87 % Hauptprotein der Milch), zeigt in wissenschaftlichen Studien eine stark krebsfördernde Wirkung bei Menschen und Tieren.
  • Tierprotein und gesättigte Fette erhöhen den Cholesterinspiegel, der wiederum ein Risikofaktor für die koronare Herzerkrankung, Diabetes, Demenz, Alzheimer und andere Erkrankungen ist. Hinweis: Zwar gilt ein Cholesterinspiegel von unter 200 mg/dl in der Medizin als „normal“, aber erst ein Cholesterinspiegel von unter 150 mg/dl ist gesund und kann eine koronare Herzkrankheit ausschliessen.
  • 92 % aller Giftstoffe (Dioxine, PCPs) in Nahrungsmitteln stammen laut einer Untersuchung des Schweizer Bundesamts für Gesundheit (BAG) aus Tierprodukten. Die Ergebnisse werden durch Untersuchungen in anderen Ländern bestätigt.

Fazit: In einer rein pflanzlichen Ernährung, die nach den 7 Regeln erfolgt, fehlt es an nichts. Ganz im Gegenteil enthält sie besonders hohe Mengen an gesundheitsfördernden Substanzen (Antioxidantien, Faserstoffe/Ballaststoffe, pflanzliches Protein usw.). Am wichtigsten ist aber die Tatsache, dass extrem gesundheitsschädliche Stoffe in veganer Ernährung fast vollständig fehlen. In Pflanzennahrung existieren von Natur aus keine gesundheitsschädlichen Stoffe, sondern nur durch Menschen in die Umwelt verbrachte Giftstoffe, die aber im Vergleich mit den Tierprodukten in der Pflanzennahrung nur minimal konzentriert sind.

Man braucht kein Ernährungswissenschaftler zu sein, um logisch kombinieren zu können: Vergleicht man eine vegane Ernährung (also Pflanzenkost) mit einer omnivoren Ernährung (also Pflanzenkost plus schädliche Tierprodukte), dann kann es von der Logik her nicht sein, dass die Pflanzenkost plus schädliche Tierprodukte gesünder ist als die pure gesunde Pflanzenkost, in der die schädlichen Nahrungsbestandteile fehlen.

Anhang: Die 7 Regeln der gesunden Ernährung

Eine vegane Ernährung ist nur dann die gesündeste Ernährung, wenn man auch einige wenige Regeln einhält. Diese werden aber leider nach meinen Beobachtungen nur selten beachtet, insbesondere dann, wenn die vegane Ernährung ethisch motiviert ist. Aber gerade ein ethisch motivierter Veganer sollte sich gesund ernähren, um als positives Beispiel für den Veganismus auch andere zu motivieren. Abschreckende Beispiele liefern leider oft Pseudo-Gründe gegen den Veganismus.

Es sei an dieser Stelle noch einmal betont, dass eine vegetarische Ernährung keinen gesundheitlichen Vorteil hat (einen ethischen schon gar nicht) und dass die manchmal besseren Gesundheitswerte der Vegetarier in einigen Studien auf einen insgesamt gesünderen Lebensstil der gesundheitsbewussten Vegetarier zurückzuführen sind. Denn Milch und Milchprodukte sind ganz sicher die gesundheitsschädlichsten Nahrungsmittel überhaupt (Stichworte: Hormongehalt, kanzerogene tierliche Proteine und Schadstoffgehalt). Wenn man die seriöse wissenschaftliche Literatur auswertet, kommt man klar zu diesen 7 goldenen Hauptregeln einer veganen Ernährung, die ich deshalb auch dringend empfehle:
http://www.provegan.info/index.php?id=234&L=0

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