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«Ergebnis ist die ›planetare Gesundheitsdiät‹. Hinter diesem Namen steckt ein Speiseplan, der zeigt, was wir essen müssen, um sowohl den Planeten als auch unsere Gesundheit zu schützen. Um die opti­male Ernährung zu ermitteln, haben wir Ernährungsstudien aus aller Welt analysiert. So konnten wir feststellen, wie sich verschiedene Lebensmittelgruppen auf uns Menschen auswirken. Der Verzehr von Fleisch ist etwa häufig mit Erkrankungen am Herz-Kreislauf-System verbunden – während Linsen, Bohnen oder Nüsse das Risiko verringern, solche Erkrankungen zu bekommen.»

«Die planetare Gesundheitsdiät berücksichtigt diese Grenzen. Deswegen empfiehlt sie kaum tierische Produkte, deren Erzeugung extreme Auswirkungen auf unser Klima hat. Stattdessen sollte es auf dem Teller recht grün aussehen: Obst und Gemüse stellen einen wichtigen Teil dar, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte ebenfalls.»

«Die Aufklärung könnte schon bei den Lebensmittelpreisen im Supermarkt anfangen. Die spiegeln nämlich überhaupt nicht wider, welche Kosten unser Essen wirklich verursacht – nicht an der Kasse, sondern davor und danach, wenn wir als Gesellschaft für die Klimafolgen bezahlen oder Arztrechnungen begleichen, weil uns die Nahrung krank gemacht hat. Um darauf aufmerksam zu machen, könnten Supermärkte diese ›wahren Kosten‹ neben den normalen Lebensmittelpreisen zeigen.»

Anmerkung: Es wäre ein Schritt der Logik und Gerechtigkeit, wenn die Preise der Nahrungsmittel wenigstens die Umwelt- und Krankheitskosten beinhalten würden. Denn es ist nicht nachvollziehbar, warum krankhaftes Essen von gesundheitsschädlichen Lebensmitteln solidarisch von allen finanziert wird.

https://www.spiegel.de/deinspiegel/warum-sich-die-ernaehrung-weltweit-aendern-muss-a-bbaad2a3-025e-4476-886c-b5b282b96960